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| März 29th, 2011

Naja und schon geht es weiter mit den Shortcuts. Schließlich hat sich in den letzten paar Monaten einiges hier angesammelt, was mal mehr, mal weniger erwähnenswert ist. Klar, über Geschmack lässt sich nicht streiten. Dann schaut mal, was für euch dabei ist:

Charge 69 – Retour Au Front
Scheinbar juckt es die alten Recken um Combat Rock Macher Caps doch mal wieder in den Fingern und die Franzosen hauen vier neue Songs als CD-EP raus. Ob das die Vorboten zu einem neuen Album sind, mag ich weder bestätigen noch leugnen. Was aber bestimmt gesagt werden kann, ist, dass alle Songs astreine Punkrock-Nummern in der 1980er England Tradition sind.

Kapelle Vorwärts – Brot und Rosen
Mike wäre nicht der verrückte Metzger (Mad Butcher), wenn er nicht hin und wieder bemerkenswerte Combos an den Start bringt. Die Kapelle hier vertont alte Arbeiterlieder neu und will sie nach eigenen Worten von der Lagerfeuer-Atmosphäre befreien. Funzt bei mir bloß bedingt, Polit-Leute hingegen werden dabei sicher feucht.

Produzenten der Froide – Ready 2 Rumble
Vor Kurzem stand die Band aus verschiedenen Gründen im Kroizfoier (dafür will ich den Doppeloi!-Orden!), weil sie sich offen gegenüber Kollegen äußerte. Wie ich das beurteilen kann, insgesamt etwas ungeschickt, da unter den Angegangenen auch Labelmates waren, die wirklich keine Deppen sind. Egal, kurzerhand verließ man das alte Label und fand Unterschlupf bei Mad Butcher in Göttingen. Bemerkenswert, dass die Songs auf Ready 2 Rumble dem Album auf dem anderen Label geradezu gleichen. Deftiger deutschsprachiger Oi!-Punk, mit einer geballten Faust gegen Neo-Nazis. Fein so!
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MATULA – Blinker

| März 14th, 2011

(CD, Zeitstrafe)
Was den Bockmeyer da geritten hat, als er mir dieses Digipack zugeteilt hat, weiß nur der Teufel. Okay, es herrscht ein innerredaktioneller Konsens, der besagt: „Nicht alles ist Gold, was glänzt und jeder muss mal in den saueren Apfel beißen.“ Was soviel heißt, dass auch jeder von uns Scheiß-CDs besprechen muss und diese Last einigermaßen gerecht verteilt ist. Damit bin ich einverstanden. Aber das hier ist echt die Krönung. Matula machen auf „Blinker“ weinerlichen deutschsprachigen Post-Punk, der mich an Tagtraum, Tocotronic und Die Sterne erinnert. Die Hamburger Schule lässt grüßen, ist aber eigentlich noch ein Segen im Vergleich zu Matula, denn die machen eine Mischung von Pennäler-Rock, Schrammel-Pop und 90er Jahre Emo. Ich könnte echt kotzen. Das Schlimmste ist der Gesang und die furchtbaren Lyrics. Kann ich mir ums Verrecken nicht bis zum Schluss anhören. Ich hab’s ein paar Mal probiert – aber es geht nicht! Wenigstens hat man sich beim Artwork Mühe gegeben. Aber das reicht halt bei weitem nicht. Weg damit! Obnoxious

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →



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