Wolverine Records
Die kleine, süße Kitty macht mal wieder, was sie am besten kann: Männer für ihre schöne Stimme begeistern. Auf dem neuen Album hört sich das auch wesentlich offener und poppiger an, als noch auf dem Album zuvor. Insofern kommen die Wiener nicht umhin sich mit solchen Größen wie Deadline oder The Creepshow vergleichen lassen zu müssen. Ich finde jedoch, dass es weder das eine noch das andere ist. Ich finde Kitty steht dazwischen und ist quasi etwas wie ein Bindeglied. Ziemlich poppiger Billy, den man hier elf Mal geboten bekommt. Da bin ich wirklich mal gespannt, wie die Ösis sich schlagen und wünsche ihnen nur das Beste. Bocky

(CD, PLY)
Geliebt, gehasst, differenziert geliebt. So könnte ich in Kürze meine drei Beziehungs-Stadien benennen, die ich zu Deadline habe. Im Gegensatz dazu ist meine Meinung zu ihrem neuen Album wesentlich deutlicher auf den Punkt zu bringen, da es mir musikalisch wieder uneingeschränkt gut gefällt. Die Stimme von Sängerin Liz fasziniert mich schon seit die Band vor rund 10 Jahren gestartet ist und daran hat sich nichts geändert. In der Tat zuckersüß schafft sie es in jedem Song ihre Zuhörerschaft um den Finger zu wickeln oder wenn nötig, mal ordentlich aufzustampfen. Auch die Lyrics des Titelsongs gefallen mir recht gut, da es darum geht eine gute Zeit zu haben und in Verbindung mit dem Cover einen Scheiß auf den Staat gegeben wird. Trotzdem will es mir nicht in den Kopf, wieso man bei solchen Deppen wie KrawaIIbrüdern auf nem Festival spielt. Ein wunderbares Album, einer mich leider immer noch überraschenden Band. Bocky

Ox #89

| August 26th, 2010

(A4, 124 Seiten, 4,90 Euro, an vielen Bahnhöfen)
Sehr solide kommt die April/Mai-Ausgabe daher, die stilsicher von den NYHC-Ikonen Sick Of It All eröffnet wird und deren charismatischer Gitarrist Pete Koller das Cover ziert. Mit Oldschool HC geht es weiter und Joachim Hiller lässt Stevie Chick über sein Black Flag Buch plaudern. Die sonstigen Topstories sind für mich dann ganz klar wieder jene, die wirklich Punk, Oi! und/oder Hardcore beackern. In dieser Ausgabe sind das mit Strongbow, Twisted Chord Records im weitesten Sinn Turbostaat und Deadline wieder nicht viele. Interessant finde ich bei letzteren wie sie die Frage nach der Grauzonen-Diskussion beantworten. Mir mich aufg jeden Fall in Ordnung, sie haben wohl aus ihrer eigenen Vergangenheit gelernt. Insgesamt sind die interessanten Themen bei der Menge der Interviews zwar keine hohe Ausbeute, aber dennoch mehr, als ich bei anderen werten Kollegen finden kann. Zudem darf man nicht vergessen, dass unser mit dem Taschentuch zum Abschied winkender Jan Off ebenso zu Wort kommt, sowie der bei uns als Neuankömmling herzlich willkommende Klaus N. Frick Peter Panks Geschichte weiterstrickt und Tom van Laak wieder literweise Maloxan in sich reinpumpt. So findet sich in dem Wust an Text immer wieder etwas brauchbares, da die Infos und Berichte jeweils gut aufbereitet sind. Bocky

Punkradio


Folge 447: Zu Gast waren Holm und Cris,
die Veranstalter vom Freak’n’Art Festival

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Geld et Nelt
To be honest — Tower Blocks — Demo
Es ist nie zu spät — Die Kassierer — Musik für beide Ohren
Dispo Beat — Radio City Rockers — Radio City Rockers
CDU Sick Of You — The Omnipresent Disease — OPD/GERD Split 7“
Farmer Boy — The Liverish — Demo
Rasur — Praxis Dr. Shipke — Hackfleisch + Personenschäden
Sin And Tonic — Scheiße Minnelli — The Crime Has Come
What’s Going On — Deadline — Bring The House Down

Tipp fürs Wochenende:
13. Februar: Große Anti-Nazi Demo in Dresden www.dresden-nazifrei.com
Mannheim: Punkkonzert im JUZ

427


Folge 427: Zu Gast waren Kerstin, Laureen und Sarah

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Geld et Nelt
Seeing red — Minor Threat — Complete Discography
Some Kinda Hell — Dean Dirg — The 35 Minute Blitz
Snitch To The Suture — Star Fucking Hipsters — Until We’re Dead
Money — Choking Victim — Crack Rock Steady EP and Squatta’s Paradise EP
Damage Control Womanizer — The Sore Losers — too sexy for the fuehrerbunker
Young ‚til I Die — 7 Seconds — The Crew
Jenever Holocaust — Gewapend Beton — 17 Until We Die
No Solution – No Control — The Casualties — Under Attack
Sometimes — Krum Bums — As The Tide Turns
Reagan Youth — Reagan Youth — A Collection of Pop Classics
Life Causes Cancer — Leftöver Crack — Deadline Split

MP3-Download (55 MB)

Tonträger Reviews A-D

| November 3rd, 2008

A MODEST PROPOSAL – Direct Action Beats Legislation

(CD, Endless Grind Records)

Ist das jetzt Emo oder was? Ich habe keine Ahnung, habe ich mich doch nie ernsthaft mit der Sub-Subkultur befasst, die für ihren schlechten Geschmack betreffs Frisuren, Kleidung, Geldbeutel und Holzkettchen bekannt ist. Der Quoten-Jan-Mann aus Mannheim, der ansonsten aus dem Raum Köln stammenden, sehr melodischen Kombo, konnte mir diesbezüglich auch keine Auskunft geben. Er weiß jedoch: Der Bandname lasse sich von Jonathan Swifts gleichnamiger Satire ableiten. Jener wollte auf etwas verwunderliche Weise die Hungersnot in Irland bewältigen (bitte nachlesen!) und die Jungs machen hier einen ebenso (verwunderlichen?) „bescheidenen Vorschlag“ von guter Musik. Ob das jetzt auch satirisch gemeint ist (von mir? von ihm?), kann jeder für sich selbst entscheiden, denn alle Songs von „Direct Action Beats Legislation“ kann man sich auf ihrer Homepage anhören. Diesbezüglich mache ich es mir (zugegebenermaßen ziemlich kryptisch und mit vielen Klammern) einfach und halte mich aus Gründen der Befangenheit hier jetzt mal bescheiden zurück…(ist doch okay, oder?)   Obnoxious

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DVD Reviews

| Oktober 3rd, 2008

MIA SAN DAGENG

(DVD, Aggressive Noise)

Von der Süddeutschen Zeitung in den Himmel gehoben und selbst von der Münchner Abendzeitung gefeiert wurde dieser Streifen. An sich kann das ja dann gar nix sein, bzw. erwartet man dann einen Film über Punkrock in München von irgendwelchen unwissenden und obercoolen Studenten. Stattdessen produzierte ihn das gestandene Team vom Kruzefix-Fanzine Katz und Olli. Dementsprechend lebensnah und echt kommen die Bilder daher und man fragt sich woher diese ganzen Aufnahmen von Ende der Siebziger stammen. Vorher gibt es noch eine geschichtliche Zusammenfassung der Jahre 1815-1976, in denen bewiesen wird, dass die Metropole schon immer der Unruheherd in Bayern war. Der Zeitraum, der beleuchtet wird, geht dann von damals – 1977 – bis quasi gestern. Das Hauptaugenmerk der beiden Regisseure liegt jedoch auf den alten Veteranen wie bspw. Pack, A&P oder Marionetz. Das ist interessant und kurzweilig. Jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt, der erreicht ist, wenn die verblassten Helden davon sprechen, wie es heutzutage im Proberaum ist und damit drohen wieder auf die Bühne zurückzukehren. Viel mehr hatte ich mir gewünscht auch von aktuellen Geschehnissen zu hören. Aber trotzdem ist der Film absolut sehenswert und fordert die Hochburgen Berlin, Hamburg, Düsseldorf/Köln geradezu auf, zu dokumentieren wie es um sie stand und steht.   Bocky weiterlesen →



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