The Aggrolites – Rugged Road

| April 30th, 2011

In ihrem Heimatland, den US and A, ist die Band schon ne ziemlich fette Nummer und auch bei uns wird die Rocksteady-, Reggae, Ska-Formation ordentlich abgefeiert. Da ich in der Richtung aber eine bekennende Null bin, hört nicht auf mich. Ehrlich gesagt geht es mir bei der Besprechung auch nicht um Objektivität, sondern um die Erwähnung, dass das Album vor Kurzem erschienen ist. Weil ich die Band mal kurz live sah und deren Show und Attitüde amüsant fand. Wirkten auf mich wie mit Baseballschlägern bewaffnete Kiffer … Bocky

Nick Hornby – Juliet, Naked

| Oktober 17th, 2010

(Hörbuch, Der Hörverlag, 6 CDs, 389 Minuten, 24,95 Euro)
Wer Nick Hornby kennt, weiß dass er sich gerne mal mit irgendwelchen Fan-Nerds auseinander setzt. Bei „High Fidelity“ ging’s um einen Typen, der seine Plattensammlung nahezu täglich neu ordnet und sich wundert, dass er seine Beziehung nicht auf Kette kriegt. Bei „Fever Pitch“ geht’s um Ähnliches, nur dass König Fußball dabei die Hauptrolle beim Protagonisten spielt. Bei „Juliet, Naked“ geht’s wieder um die Mucke. Zumindest oberflächlich. Aber eigentlich geht es zuerst um Duncan, der im englischen Provinzkaff Gooleness sein Unwesen treibt. Nicht wirklich, aber zumindest virtuell. Denn Duncan ist ein Nerd, der seit 25 Jahren auf den Spuren seines Musik-Helden Tucker Crowe wandelt. Der hat in den 80ern ein paar ganz nette Alben abgeliefert, auf denen Duncan irgendwie hängen geblieben ist. Crowe ist damals eines Tages spurlos verschwunden. Und seither ist eine eingeschworene Fan-Gemeinde, zu deren Wortführern Duncan gehört, auf der Suche nach ihm. Und seit es das Internet gibt, nimmt diese Suche und die damit verbundene Gerüchteküche immer obskurere Formen an. weiterlesen →

(Intimkleidung für die Dame, www.myspace.com/mondoguzzi)
Wenn Mondo Guzzi mal musikalisch nichts Neues produziert haben, halten Mannheims beste Schweinerocker der Welt ihren Laden halt anders am laufen. Gerne mittels hübschen Gimmicks, Merchandise genannt. Das diesbezügliche Meisterstück ist wohl der Mondo Guzzi-Damenslip, welcher angeblich mit dem Bandschriftzug bedruckt sein soll. Für diese Besprechung wurde mir allerdings kein Probeexemplar zugeschickt, mutmaßlich da ich keine Dame bin. Laut Aussagen der Bandmitglieder soll mittlerweile jede zweite Dame Mannheims mit einem solchen Textil ausgestattet sein. Aber jede Dame, welche sich in meiner Gegenwart entkleidete, trug andere Wäsche. Entweder hat sich blöderweise die andere Hälfte der Mannheimer Damenwelt vor mir entkleidet, oder Mondo Guzzi haben mal wieder Mannheim mit Ludwigshafen verwechselt. Auch wenn sich noch keine Dame gefunden hat, welche zu ihren Mondo Guzzi-Slip steht, beschwören die Herren Schweinerocker, dass dieses Wäschestück wirklich existiert und formvollendet sein soll. Und das glaub ich jetzt mal … HH

www.myspace.com/mondoguzzi

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →



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