Songliste: Interpret, Titel, Album Geld et Nelt — Jingle Die Superfreunde — Ich hätt so gern ein Pony — Surfpunk California Terror Berten — Volkskredit — Rock Holiday & Terror Berten Love-A — Freibad — Eigentlich VCR — Really Something / Destroy — Power Destiny Dear Hearts — That’s You (Yeah You!) — Grab My Hand Terror Berten — ene mene — Rock Holiday & Terror Berten Bash! — Wo ist mein Bier? — Cheers & Beers R.K.L. — Revenge — Greatest Hits – Live In West Berlin 1988 Die Skeptiker — DADA in Berlin — Harte Zeiten Kommando Petermann — Aachener Weiher — Angst & Sehnsucht Loaded — Bring Out Your Dead — Bloodshots Forget-Me-Nots Tocotronic — Stürmt das Schloss — Schall und Wahn
Bald ist Weltuntergang, bitte weitersagen! (Anleitung zur Selbstdemontage)
Über dieses Buch: Alex Gräbeldinger – „Punk, Opfer, Philosoph, Wahnsinniger, Vollidiot“ – zeigt sich unverbesserlich. Nach „Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl“ schreibt er sich ein weiteres Mal um Kopf und Kragen. Geschichten über Schlafentzug, Rauschgift- und Irrenhaus-erfahrungen. Von Begegnungen mit der großen Liebe, den Hells Angels und Siegfrieds und Roys weißen Tigern. Der Weltuntergang kann kommen und die Hölle ist hoffentlich ein warmes Plätzchen, um sich zu erholen.
So, nach meinem Umzug hole ich langsam aber sicher auf und arbeite mich an aktuellere Scheiben ran. Die Alben hier sind jetzt zwar alle schon erschienen, teilweise auch schon länger, aber künftig wird die Sache um einiges aktueller. Wollen wir bloß hoffen, dass nicht mal die Zeit kommt, in der ich euch Longplayer anpreise, die noch gar nicht erschienen sind. Aber da wir hier ja in Echtzeit ackern, zuerst mal viel Spaß mit dem, was euch hier gleich auf den Pupillen brennt. Bocky
Cotzraiz
Fehlpressung
Naja, ob man als Label jetzt darauf verweisen muss, dass die Ruhrpottler mit „C“ die wahren Cotzraiz sind, sei mal dahin gestellt. Im Humor stehen sich beide Bands in nichts nach! Zwar ist der Spaß hier nicht so subtil wie bei den Kotzreiz aus Berlin, aber drauf geschissen. Auf dem neuen Teil der Oi!-Punx aussem Pott jagt eine Granate die andere. Schlichter, einfacher und genialer Punk, was will man mehr? Bocky
My City Burning
Lone Wolves
Der Arbeitstitel ist Quark, weil die Band schon mit allen vermeintlichen Größen auf der Bühne stand, wenn die durch die Niederlande zogen. Bspw. wurden sie vom Machine Head Sänger persönlich zu einem Gig eingeladen. Kein Wunder denn der metallastige Hardcore, den die Jungs da durch die Membranen drücken hat nen ganz ordentlichen Unterhaltungswert, weshalb der Plattentitel wie gesagt so gar nicht passt. Fett produzierter Ami-HC aus den Niederlanden. Bocky weiterlesen →
Blitzkid – Apparitional Gleich mal vorneweg, der neuen Scheibe der amerikanischen Horrorpunks liegt ein fluoriszierender Sticker bei, der entsprechend im Dunkeln leuchtet. Ähnlich Mühe mit der rundum Atmosphäre hat man sich mit dem kompletten Layout gemacht. Eben alles in dem Horrorstil der 1950er Jahre. Hier und da behält man diese Stimmung auch in den Songs bei, die für mich dann auch die schönsten sind. Mit den „einfachen“ Punksmashern kann ich bei der Band nichts anfangen, obwohl auch diese auf natürlich hohem Niveau sind. Wer Blitzkid kennt, weiß, was ich meine und dass ich Recht habe. Also schon ein echt schaurig-schönes Hörvergnügen. Bocky
Koeter – s/t Hm, irgendwie finde ich die Band komisch. Zum einen haben sie verhältnismäßig kryptische Texte, aus denen man herauslesen kann, dass ihnen die herrschenden Zustände tierisch auf die Nüsse gehen. Egal ob es da ums Freunde, das eigene Leben oder die Gesellschaft geht. Auf der anderen Seite betreiben sie im Waschzettel zur sieben Song umfassenden EP munteres Namedropping, welches aber auch mit einem gewissen Unterton kommt. Die Mucke selbst würde ich als deutschsprachigen Post-Punk der Jetztzeit betiteln. Sprich die gute Laune ist dahin, weil man mal kurz Pause zum Nachdenken macht. Also alles fein, wenn man mal richtig Lust auf schlechte Laune hat. Bocky
The Stattmatratzen – Egoshooter Aha, Archi, ehemals Sänger der Hedonisten Terrorgruppe und jetziger Manager der Hip Hopper KIZ, hat ein weiteres Projekt. Die Kapelle stammt aus Berlin, besteht aus vier jungen Mädels und hat ordentlich Feuer unter Haube. Als reinen Punkrock würde ich den Stil der Damen nicht bezeichnen, da sie auch einige NDW und Indie Einflüsse mitbringen. Insgesamt ist es aber auch wirklich dieser Mix, der die Rotzgören so sympathisch macht. Soll der Archi mal ordentlich managen, damit auch im Bandgetümmel, die Frauenquote steigt! Bocky weiterlesen →
Wie bekannt gegeben machen wir beim Punkrock-Fanzine erstmal ne Schaffenspause. Trotzdem kommen aber nach wie vor reichlich neue Alben rein geschneit, von denen wir euch einige, also bei Weitem nicht alle, in aller Regelmäßigkeit vorstellen wollen. Was allerdings keiner Regel unterliegt ist die Reihenfolge, in der die Kurzreviews erscheinen. Besprochen wird, was gerade gehört wurde. So, genug gelabert, jetzt Action:
This Is Peterborough – Thrice Der Kopf der Destructors hat wieder nen Sampler seiner Heimatstadt produziert und lässt jene Bands dran teilhaben, die sich auf seine Anfrage hin als erstes gemeldet haben. Insofern eben ne bunte Mischung, die nicht nur Punk bietet, sondern auch Rock, Pop oder Indie. Im Booklet kündigt Marcus aber auch gleich an, dass dies der letzte Teil der Peterborough-Sampler aus dem Haus Rowdy Farrago sein wird.
Zack Zack – Wir haben Zeit Schon ne Weile am Start ist das erste Album des Shocks Nachfolger. Logischerweise ist auch das Teil bei Dirty Faces erschienen und auch hier hat Sänger Smail bei den Aufnahmen die krummen Finger an den Reglern gehabt. Klingt schon sehr nach den Shocks, bloß eben melodischer. Vielleicht weil jetzt mit zwei Gitarreros gezockt wird. Doch wie gesagt, wer die Shocks kennt, wird nicht überrascht. Aber immer wieder ein Ohr wert sind die Texte dieser Mischpoke! weiterlesen →
(CD, Aggressive Punk Produktionen)
Besonders einfallsreich war die Band bei der Namensgebung nicht und dreist dazu. Mit dem Internet in der Hosentasche ist es nicht schwer herauszufinden, dass es bereits seit 15 Jahren eine Band mit dem gleichen Namen gibt, nur anders geschrieben. Aber vielleicht gehört das auch zum geheimen Konzept der Band und man geht bald gemeinsam auf Doppel-Tournee. Ich würd’s mir ansehen. Die neuen Kotzreiz aus Berlin glänzen durch Selbstverarsche, die die anderen vermissen lassen. Vielleicht kann man sich da gegenseitig noch etwas beibringen. Einige Songs sind megawitzig und maßgeschneidert für eine bierselige Autofahrt zum nächsten Punker-Konzert, andere sind etwas gewollt und gehen dann erst wieder auf der Rückfahrt nach getankten 4-5 Litern Gerstensuppe klar. Passt also wunderbar! dennisdegenerate