Punkrock Almanach 2014

| Januar 15th, 2015

punkrockalmanach
Maks, bekannt als der Typ von Rilrec, besucht so ziemliche jedes Punkrock-Konzert im Ruhrpott und angerenzenden Landstrichen.

Immer mit der Kamera im Anschlag und ne Menge Bier im Kopf, steht er in der ersten Reihe vor der Bühne und feiert mit den Bands und seinen Freunden.

Jetzt ist sein zweiter „mittelgroßer Punkrock-Almanach“ erschienen. Darin befinden sich all die Geschichten, die ihm am nächsten Morgen nach einem Punkrock-Konzert hängen geblieben sind. Authentisch und liebenswert. Das zweite zeitgeschichtliche Meisterwerk über den aktuellen Zustand der Punkrockkonzert-Szene.

87 eigenwillige Konzerteberichte aus 2014 auf 210 quadratischen Seiten (21 x 21 cm). Untermalt mit etlichen Fotos und inklusive dem Realroman „Auf der Suche nach der Goldenen Pommesgabel“. Gibbet auch in geringer Auflage (50 Stück, davon gehen 30 in der Verkauf) mit Hardcover. Ab sofort hier bestellbar.

(CD, Epitaph)
Auch wenn Brett Gurewitz meint, dass das Album zum 30-Jährigen wieder wesentlich mehr Arsch in der Hose hat, als der Großteil der Vorgänger-Scheiben und eher zu den wegweisenden Knallern wie „Suffer“ oder „Stranger Than Fiction“ gehört, so muss ich ihm da ja nicht zustimmen. Kann schon wirklich sein, dass er damit Recht hat, aber ich habe mich mit den Kaliforniern und Inhabern eines der größten Indie-Labels auch nie richtig auseinander gesetzt, geschweige denn, deren Alben zerpflückt und interpretiert. Ich finde es viel interessanter und wichtiger, dass sie bei aller Kritik ihr Label immer noch am Laufen halten, dass Sänger Greg Graffin neben der Band ein kritisches Buch namens „Anarchy Evolution“ schreibt und positiv vermerkt werden kann, dass auch das aktuelle Plattencover – ein vermummter Steineschmeißer – alles andere als angepasst ist. Insofern juckt es mich wenig, dass sie im April für T-Mobile von der Bühne herab zig tausenden Teenie-Skatern eine vernünftige Einführung in Sachen Punkrock gegeben haben. Besser die, als Frei.Wild. Denn besser linke Stammtischdeppen als rechtskonservative, oder nicht? Auf die nächsten 30 Jahre Punkrock-Einführung. Bocky

NO FUN AT ALL – Low Rider

| Mai 12th, 2009

low-riderjpg(CD, Beat Em Down)
No Fun At All sollte jetzt aber nun mal jeder kennen, der das Punkrock! liest. Gut sie haben jetzt ein paar Jahre mehr oder weniger Pause gemacht, aber so ganz ohne halten es die schwedischen Rampensäue ja dann wohl doch nicht aus. Und was soll man sagen? Vom ersten Takt an bleiben sie sich treu und covern Bad Religion bis zum Umfallen. Oder um es etwas positiver auszudrücken: 90er Jahre melodischer Schweden-Skatepunk von der ersten bis zur letzten Sekunde. Das war zu erwarten, aber das ansprechende und stylishe Cover im Pappschuber und der Albumtitel haben mich als alten Bonanzaradmann zumindest so weit angesprochen, mir die CD unter den Nagel zu reißen. 14 Songs in 33 Minuten auf dem bandeigenen Label. Okay, Erwartungen erfüllt. Insgesamt ein feines Comeback, aber nichts wirklich Neues. Wobei die Frage erlaubt sei, ob man das von einer Band wie No Fun At All will. Eigentlich nicht. Und von daher: Daumen hoch, obwohl die Jungs mittlerweile auch schon ganz schön alt aussehen. Jung kaputt spart zwar Altersheime, aber alte Schweden haben auch was für sich. So Cal- und Schweden-Liebhaber können ohne Bedenken zuschlagen. Obnoxious

http://nofunatall.com



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