(Hardcover, Ox-Verlag, 178 Seiten, 29,80 Euro)
Boah ey, was für ein unglaublich geiles Buch ist das den eigentlich? Ganz großes Lob an den Szene-Fotografen Christoph Lambert, der irgendwann in den 80er Jahren mal angefangen seine Konzert-Besuche auf Fotos festzuhalten. Letztendlich dabei herausgekommen ist das Buch „We Call It Punk – When Energy Meets Attitude“. Präsentiert werden Live-Fotos von 77 Bands zwischen den Jahren 1989 und 2008.
Das besondere daran ist, dass alle Bands oder zumindest eines der Bandmitglieder jeweils einen Kommentar zu den Fotos geschrieben hat. Das sind dann nicht nur schlichte und verwässerte Erinnerungen von alten Männern (und wenigen alten Frauen), sondern tiefe Einblicke in die damalige Zeit und die alten Punkrock- und Hardcore-Ideale, die es heutzutage leider oftmals nur noch bis zur Schaufensterauslage bei H&M schaffen. Die beigefügten Erzählungen sind oft sehr persönlich und bewegend, wobei die Texte und Fotos oftmals regelrecht zu kommunizieren scheinen. weiterlesen →
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(A4, 48 Seiten, 1,50 Euro + Porto, www.punkid.info / punxnotdead-zine@web.de)
Wenn ich mich richtig entsinne habe ich vor etwa anderthalb Jahren die Debüt-Ausgabe des PND im Punkrock!-Zine besprochen. Trotz inhaltlicher Mängel fand ich es damals so richtig geil, dass ein junger Bengel wie Motte es auf die Reihe kriegt im Alleingang ein Fanzine auf die Reihe zu bekommen. Noch mehr freut es mich, dass Motte inzwischen mit seiner Ausgabe 4 immer noch am Start ist. Cool Shit. Inzwischen ist das Heft um satte 38 Seiten gewachsen und sich trotzdem treu geblieben – gutes altes Schnipsel-Layout. Auch inhaltlich und stilistisch hat sich einiges getan. Kein Wunder, denn Motte ist seit dem 16. Dezember ja auch schon 15 Jahre alt – da kann man einiges erwarten! Dass Motte nicht blöd ist, merkt man auf den ersten Blick. Er beherrscht die deutsche Rechtschreibung, kann gerade Sätze bilden und hat ziemlich vernünftige Ansichten. Dass er auf eine Waldorfschule geht, sehr wahrscheinlich seinen Namen tanzen kann und das auch noch gut findet, sei ihm mal an dieser Stelle verziehen. Aber das wird schon noch. Steiner war ein Arschloch! Im jugendlichen Leichtsinn vergisst man das manchmal. Aber egal, Motte steht auf jeden Fall ganz weit auf der richtigen Seite. weiterlesen →
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(A5, 68 Seiten, 2 Euro + Porto, sepp.seppenbauer@gmx.de )
Huch, da bin ich aber doch kurz zusammen gezuckt als ich die „24“ auf dem Cover prangen sah. Aber es handelt sich nicht etwa um die 24. Ausgabe des GM, sondern um „Das 24 Stunden Fanzine“. Das heißt fast das komplette Heft wurde von den Augsburgern innerhalb von 24 Stunden zusammen gezimmert. Hut ab! Außerdem steht auf dem Frontcover noch „Niveau war Gestern“ und nach der Lektüre kann man da nur beipflichten, denn der Grossmasturbator kommt in seiner (meines Wissens) zweiten Ausgabe komplett ohne Niveau aus. Nicht doof, aber eben völlig niveaulos. Garniert mit Titten, Ärschen, Fotzen und Pimmeln aus irgendeinem billigen Pornoheftchen wird Nihilismus-Geschichte geschrieben. weiterlesen →
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von Anne Hahn & Frank Willmann (Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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Folge 396: Zu Gast war Max
Songliste:(Titel, Interpret, Album)
Fiumi Di Parole — Los Fastidios — Siempre Contra
Gemütlichkeitspunk’s Not Dead — Kaput Krauts — Quo Vadis, Arschloch?
Holy Shit — Gewapend Beton — Empty Batteries
Scheckheftgepflegt — Gegenteil — Demo
Mich verbiegt keiner — Hagbard Celine — Im Nebel Der Nacht
Canzone Di Gennaio — Atarassiagröp — Non Si Può Fermare Il Vento
Immer Weiter — Hammerhead — Hammerhead (weißes Album)
Augen auf — die Grimmelshäuser — Die Zeit ist reif EP
Ralf Richter Interview — Pogocam — Pogocam
Mit Gehalt geht alles besser — Uschis Haarmoden — Webseite
The streets are ours — Guerilla — A call to arms
Weiches Fell — Oiro — Als was geht Gott an Karneval
penguasa bohong — Krasskepala — 7 Pesan Pendek
Scheuermann Rettet Die Welt — Kick Joneses — True Freaks Union
MP3-Download (28 MB) ♫
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ANNE HAHN & FRANK WILLMANN – Satan, kannst du mir noch mal verzeihen
(Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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341. Sendung: Zu Gast waren Bulk, Horst und Krücke.
Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Punkrocker—Superhorst—Taugenix #3
Dont Drive Drunk—Re-Fryde—Website
Denk laut oder vergiss es!—Lükopodium—Denk laut oder vergiss es!
Solidarität kann eine Waffe sein—Alarmsignal—Revolutionäre sterben nie!
Meinungen Sind Wie Arschlöcher – Jeder Hat Eins—Blinker Links—Der Liebe Gott Sieht Alles
Rock’n’Roll Radio—Nonstop Stereo—Taugenix #3
Ziel Deutschland—Inferno—Oldschool
I So Happy—Ausweis—Do Not Lean
Tras la alambrada—Elektroduendes—dito
The G. Marryage Swindle—Ausweis—Do Not Lean
In der Kneipe zur Trockenen Kehle—Schleim-Keim—Nichts Gewonnen, Nichts Verloren
Goldvieh—Chaos Z—Abmarsch
Multis—Canalterror—Zu Spät
Tradition—Neurotic Arseholes—Gib Nicht Auf
File Download (60:00 min / 28 MB)
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Folge 329: Zu Gast waren M. Pakalolo und Cpt. Mahmud von Sabotakt.
Sie berichten über die Dreharbeiten ihres Kinofilms Chaostage
Songliste: (Titel, Interpret, Album)
Monuments — 1:21 — Cress — Propaganda And Lies
How Low Can A Punk Get — 2:31 — Bad Brains — Banned In DC
Die Hards — 2:34 — The Casualties — Die Hards
Didi und Ralf Richter Film-Sequenz
Ich Bin Ein Punk — 2:05 — Terrorgruppe — Musik Für Arschlöcher
Claude Oliver Rudolph Film-Sequenz
Ben Becker Interview
dont go breakin my heart — 2:02 — Ol’ Dirty Bastard ft. Macy Grey
Signs Of The Times — 2:01 — Cro-Mags — 1984 Demo
File Download (60:00 min / 28 MB)
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Folge 277: Mit dabei war Ludger
Songliste: (Titel, Zeit, Interpret, Album)
Halli Hallo – Oxo 86 – So beliebt und so bescheiden
Saturday night leftovers – Real Vacation – Back to the movies
Am Tag, als Ian Stuart starb – Ruhrpottkanaken – Fun & Glory
Autobahnlied – FlsnE – Website
California Inspirations – The Polecats – Website
Cresciuto In Fretta – Youngang – Brave New World
Little Rich Working Class Oi Boy – The Queers – Beyond the Valley …
Get Up / Stand Up – Twopointeight – Twopointeight
Show Us You Care — Icons of Filth — Onward Christian Soldier
Mighty Mighty Nothing – The Savants – Demo
Enemies Of Society — The Casualties — Under Attack
Kleiner Mann was nun – Oxo 86 – So beliebt und so bescheiden
Glue Afternoon – Wolfgang Bang – What are you going to do?
Siegertyp – The Vordränglers – Schei?e, Arschloch!
File Download (59:58 min / 17.2 MB)
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