(Taschenbuch, Iron Pages, 248 Seiten, 19,90 Euro)

Jeff Turner, der Sänger von den Cockney Rejects, zieht vom Leder. Vom eigenen Leder. Er, der als Jeff Geggus geboren wurde und sich irgendwann den Namen Stinky Turner gab, veröffentlicht hier unter dem Hybrid-Namen Jeff Turner seine Autobiographie. Und irgendwie hat man auch den Eindruck, dass es sich um so eine Art Befreiungsschlag handelt, sozusagen um mit sich selbst mal ins Reine zu kommen. Keine Ahnung, ob das stimmt. Jedenfalls fasst Stinky Jeff Geggus Turner auf knapp 250 Seiten sein bisheriges Leben zusammen. Angefangen bei seinen griechischen Vorfahren, seiner Kindheit und Jugend im Ost-Londoner Stadtteil Custom House, wo umringt von Klein-, Mittel- und Großkriminellen noch das Gesetz der Straße gilt.
Wir erfahren einiges über seine kurze Karriere als viel versprechender Nachwuchs-Boxer und über seine Punk-Sozialisation. Und wir erfahren ganz viel über den Aufstieg und Fall seiner Band Cockney Rejects, über die Hooligans von damals und ganz besonders über die berüchtigte Inter City Firm (West Ham-Hooligans), deren Mitglieder einen ansehnlichen Teil des Rejects-Gefolges ausmachte und der Band damit eine ziemliche Schlagkraft verlieh. weiterlesen →

(Taschenbuch, Edition Tiamat, 239 Seiten, 15 Euro)
Harry Rowohlt ist Gott. Ja, ich weiß: „No Gods, No Masters“. Aber Scheiße nochmal, er ist kein imaginärer Gott, keiner der irgendwelchen verblendeten Gehirnen entsprungen ist. Er ist ein realer Gott. Der reale Gott. Der reale Gott der Abschweifung. Man kennt ihn. Notfalls aus der Lindenstraße als Penner Harry. Besser von einer seiner Lesungen, die es leider inzwischen auf Grund gesundheitlicher Umstände nicht mehr so oft und nicht mehr in geliebtem Ausmaß, das heißt inklusive Saufen und Rauchen, gibt. Vielleicht kennt man ihn als gefragten Übersetzer guter Literatur, z.B. von Flann O’Brien (Klingelt’s beim Buchtitel?) oder als multipel einsetzbare Stimme von irgendwelchen Hörspielen oder -büchern. Möglichkeiten gibt’s genug und niemand hat auch nur den Hauch einer akzeptablen Ausrede, ihn nicht zu kennen. Was wir hier aber haben, ist Harry Rowohlt pur. Ungeschminkt. Harry Rowohlt ist hier kein Medium, sondern er ist das Thema. weiterlesen →

INSTANT AGONY – Exploitation

| September 16th, 2010

(CD, Be Afraid Records)
Diese englische Band gibt es schon seit den frühen 80ern und darf ohne Zweifel mit den Streetpunk-Heroen von One Way System verglichen werden. Denn auch sie verstanden es mit ihrem in der Zeit entstandenen Album ordentlich auf die Kacke zu hauen. Doch im Gegensatz zu OWS, die ich vor ein paar Jahren auf so ner Ausverkaufstour erleben musste, kommen Instant Agony auch heute noch mit nem ordentlichen Wumms aus den Boxen. Schon beim Album betitelnden „Exploitation“ könnte man meinen es habe sich in den letzten 30 Jahre nicht wirklich viel geändert. Nach wie vor spielen Instant Agony räudigen Streetpunk, der nicht seicht irgendwelche Kanten umschippert, sondern wie ein aggressiv-gesoffener Punk mit abgeschlagener Bierflasche in der Hand einer Gruppe Arschlöchern gegenüber steht. Eben richtig geil nach vorne gehender Sound, bei dem man, anstatt nebenher ein Bierchen schlabbert, granatenmäßig ne Abrissparty feiert! Bocky

(CD, PLY)
Seit gut einem Jahr warte ich sehnsüchtig auf ein neues Lebenszeichen der acht durchgeknallten Bostoner. Entsprechend zittrig erhielt ich das neue Album „Old Habits Die Hard“, schob es in den CD-Schlitz und brauche jetzt wieder neuen Whiskey. Denn die Kings Of Nuthin‘ gehören zusammen wie Arsch auf Eimer, die Faust aufs Auge oder die Randale zum 1. Mai. In wahnsinniger Geschwindigkeit reißen sie 18 neue Tracks runter, die gewohnt aus Mix aus Punk, Swing, Punk, Blues und Punk sind. Es ist wirklich der Hammer, wie der achtköpfige Haufen es schafft in diesen wild aufgebrachten Mix ein Klavier und ein Waschbrett einzubinden und zwar so, dass man kaum noch an sich selbst halten kann. Vor allem live, wenn du Jungs selbst vor’m Durchknallen sind und neben grenzwertigen Feuerspucken mal das Klavier in Flammen aufgeht oder sich Necro am Waschbrett die Finger fast bis zu den Knochen schrubbt! Auf Konserve schon außergewöhnlich, live fast die Offenbarung. Bocky

Panx Not Dead #4

| September 5th, 2010

(A4, 48 Seiten, 1,50 Euro + Porto, www.punkid.info / punxnotdead-zine@web.de)
Wenn ich mich richtig entsinne habe ich vor etwa anderthalb Jahren die Debüt-Ausgabe des PND im Punkrock!-Zine besprochen. Trotz inhaltlicher Mängel fand ich es damals so richtig geil, dass ein junger Bengel wie Motte es auf die Reihe kriegt im Alleingang ein Fanzine auf die Reihe zu bekommen. Noch mehr freut es mich, dass Motte inzwischen mit seiner Ausgabe 4 immer noch am Start ist. Cool Shit. Inzwischen ist das Heft um satte 38 Seiten gewachsen und sich trotzdem treu geblieben – gutes altes Schnipsel-Layout. Auch inhaltlich und stilistisch hat sich einiges getan. Kein Wunder, denn Motte ist seit dem 16. Dezember ja auch schon 15 Jahre alt – da kann man einiges erwarten! Dass Motte nicht blöd ist, merkt man auf den ersten Blick. Er beherrscht die deutsche Rechtschreibung, kann gerade Sätze bilden und hat ziemlich vernünftige Ansichten. Dass er auf eine Waldorfschule geht, sehr wahrscheinlich seinen Namen tanzen kann und das auch noch gut findet, sei ihm mal an dieser Stelle verziehen. Aber das wird schon noch. Steiner war ein Arschloch! Im jugendlichen Leichtsinn vergisst man das manchmal. Aber egal, Motte steht auf jeden Fall ganz weit auf der richtigen Seite. weiterlesen →

(Taschenbuch, Ubooks, 199 Seiten, 13,90 Euro)
Ein Buch mit Fußnoten ist immer mit Vorsicht zu genießen. Fußnoten verbreiten immer so den verachtenswerten Charme einer wissenschaftlichen Arbeit. Und die sind meistens scheiße. Vor allem solche, die sich mit einem etwas abseitigen Thema beschäftigen. Nicht dass ich Alana Abendroths Buch jetzt unterstellen möchte, es wäre ihre Diplomarbeit in Vergleichender Ethnologie, aber vielleicht ist sie es ja doch. Und wenn ich sowas im Untertitel lese wie „Tattoos“, „Piercings“ und vor allem „Sacrifications“, dann will ich Blut spritzen sehen, live und in Nahaufnahmen, und zwar bis zum Abwinken! Das alles bietet aber „Body Modification“ nicht. Schade, denn das ist so gar nicht die Art von Büchern vom Ubooks Verlag. Aber immerhin gibt das Buch Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Entwicklung der unterschiedlichsten Arten des Körperschmucks. Und zwar von Grund auf. Wer also etwas darüber erfahren möchte, welcher Seemann wann wo zum ersten Mal tätowiert wurde, welche Schickse ihr erstes Nabelpeircing gesetzt bekam und welche kulturellen Hintergründe darin verborgen liegen, der kann hier einiges erfahren. Statistiken, Abdrucke überlieferter Verbotsvorschriften und Quellenangaben inclusive. weiterlesen →

Human Parasit #9

| August 24th, 2010

(A5, 60 Seiten, 2 Euro + Porto, www.myspace.com/humanparasit)
Kurz vorm zweistelligen Jubiläum haut uns der Exil-Gladbacher noch mal fix ’ne etwas abgespeckte Nummero Neune vorn Latz, die es trotz des geringeren Umfangs recht ordentlich in sich hat. Wage sogar fast zu behaupten, dass wir hier den knusprigsten Parasiten seit den alten Tagen (mit Sidekick Olli) vorliegen haben. Aber mal von vorne: Anstatt eines handelsüblichen Vorwortgesabbels gibt es sowas wie „Szenen einer Ehe“, während einem Urlaub an der rauen Ostsee. Inhaltlich nicht exorbitant aufregend, aber todschick geschrieben. Dann darf sich Bäppi mit der Tatsache rühmen, dass er als einer der ganz wenigen in diesen hektischen Zeiten noch so etwas wie ausführliche Leserbriefe erhält (könnte auch damit zusammen hängen, dass er nicht unter jeden Artikel ein penetrantes „Reaktionen bitte!“ setzt, wie anderweitig desöfteren zu beobachten …), auf die er dann ebenso ausführlich eingeht. weiterlesen →


[podcast]http://www.pogoradio.de/chaos/20100721_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]
Folge 470: Zu Gast waren Maschd und Sebi von Bullenschweiß

Songliste: Titel, Interpret, Album
Jingle — Tarek
Ich Will Atomkrieg — Amen 81 — Zurück Aus Tasmanien LP
Verblöden — Sluts — Bäh!!!
Cajun Khmer Rouge — Disco Lepers — Rose Alley Inbreds
Verden I Brand — The Assassinators — Sigt Efter Hjertet LP
Walking Alone — Dirty Tactics — Love Is Dead, ART Is WAR
Saufen — Kotzreiz — Du Machst Die Stadt Kaputt
Protein Masculin — Abfukk — Demo
Trapped — Lost World — Tot Aber Haltbar
Pipi Machen, Zähne Putzen, Ab Ins Bett! — Die Lokalmatadore — Söhne Mülheims
Repeat Offender — Cyanide Pills — Cyanide Pills
Nazi Pack — Nötigung — Bunker Sinfonie … in Arschvoll!

MP3-Download (56 MB)

Pflichttermine fürs Wochenende in Mannheim: am 24. 7. Biermarathon und danach ein sehr geiles Punkrock-Konzert im JUZ Mannheim

(Taschenbuch, Ubooks, 115 Seiten, 9,95 Euro)
Dirk Bernemann macht da weiter wo er mit „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ aufgehört hat und nennt es deshalb auch im Untertitel „IhdUks 2“. Da weiß man wo der Hase begraben ist und der Hund lang läuft. Wieder spiegeln die einzelnen, relativ kurzen Kapitel die Lebenswelt von irgendwelchen Kaputtnix wieder. Kaputtnix, deren Schicksale auf den ersten Blick nicht besonders viel miteinander zu tun haben, aber sich doch allesamt bis in den Tod beeinflussen. Und dieser Tod ist oft nicht besonders lecker. Falls die Personen ausnahmsweise dann doch mal am Leben bleiben, ist es aber auch nicht lecker. Gescheiterte Existenzen, meistens Arschlöcher par excellence oder einfach nur Verlierer. Der Ausgang ist absehbar. Bernemann hangelt sich von einem Protagonisten zum anderen und verwebt die Lebenslinien und Todesfälle. Ich habe in unserer letzten Ausgabe „Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ schon fast bis über den grünen Klee gelobt. Wahrscheinlich hätte ich das bei „Und wir scheitern immer schöner“ auch getan. Hätte ich es als erstes gelesen. So aber bliebt der Eindruck, dass es sich wiederholt. Nicht das Geschehen, sondern die Dramaturgie. Also vermeintliche Einzelschicksale in einem großen Desaster enden zu lassen. Aber drauf geschissen. „Und wir scheitern immer schöner“ bleibt ein Meisterwerk der morbiden Literatur. Mit seinen kurzen Kapiteln bietet es sich geradezu als Scheißhauslektüre an. Da kann man sich nach dem Kacken gerade mal kurz umdrehen und in die Keramik kotzen, wenn einem die bildliche Darstellung eines unappetitlichen Verkehrsunfalls etwas zu weit geht. Das ist schön und passt ins Bild. Wer nix mit Blut, Gedärmen und Gehirnflüssigkeit auf dem Asphalt anfangen kann, sollte die Finger von dem Buch lassen. Außer gewaltsamem Ableben gibt es aber noch ein weiteres Thema. Ficken! Lieblos Ficken, Ficken, gefickt werden und sich ficken lassen. Das muss nicht immer was mit Sex zu tun haben. Man kann auch ohne Penetration ficken und von anderen gefickt werden. Ins Knie und in den Arsch. So ist das Leben. Schnell, kurz und grauenhaft. Zugreifen, so lange die Leichenteile noch im Gefrierschrank liegen! Obnoxious

im JUZ Mannheim:

ASHERS
The Unseen Sänger Marc mit neuer Gang. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Arsch zu kicken, der sich nicht sowieso schon bewegt.
www.myspace.com/asherstheband

TICKING BOMBS
Vier zackige Schweden. Äußerst kurz und prägnant angebunden. Doch ihre feinen Punkrockmelodien können ihre Herkunft nicht verschleiern.
www.myspace.com/tickingbombs

Check in: 20 Uhr
Take Off: 21.30 Uhr, Pünktlich
Landing: ca. 2 Std. später

Bis 21 Uhr 6 Euro, danach 8 Euro

Verbotene Früchte 16

| März 29th, 2010

(A6, 112 Seiten, 55 Cent Porto)
Karsten und die Bande feiern zehn Jahre Verbotene Früchte – Herzlichen Glückwunsch zur Ausdauer und so. Das Format kann ganz klar als A6 bezeichnet werden und somit passt das Fanzine fast überall rein, z.B. in alle möglichen Taschen, leider aber auch in Sofaritzen oder man verwechselt es mit Taschentüchern, die gerne mal mitgewaschen werden… so viel zur praktischen Handhabung des Hefts. Inhalt und Optik sind jetzt nicht sooo geil, find ich. Komplett DIY, ohne Werbung und Trara, aber auch ohne Hand und Fuß. Wenn man die Verbotene Frucht aufschlägt findet man gefühlte 100 Konzertberichte, u.a. The Bottrops, Toten Hosen, Depeche Mode… , welche sich teilweise so spannend wie die Todesanzeigen im Lokalblatt lesen (können sehr spannend sein) und definitiv den Schwerpunkt des Heftes bilden, kurze Vorwörter, Plattenreviews, ein interessantes Interview mit Andre von People Like You und noch ein interessantes Interview mit Mofa. Eine Befragung mit Liedermacher Thilo mit H wäre fast untergegangen, da sie nahtlos an das Tote Hosen Konzertgeschichtchen anknüpft. Ein kleiner Trennbalken, ein Absatz und schon erkennt man es auf den ersten Blick. Das Cover mit der von Obama in den Arsch gefickten Merkel nervt! Wichtigste Botschaft ist, das Zine kostet nix und ich finde das wird auch ordentlich transportiert
dennisdegenerate
www.verbotenefruechte.de.tl

Reviews

| Dezember 4th, 2009

CAR DRIVE ANTHEM – Time To Steal Away
(CD, Sums Records)
Ohje, ’ne amtliche Autofahr-Hymne klingt in meinem fahrenden Müllcontainer aber anders. Ein dahingehauchter Schmachtfetzen von Miss Stevie Hicks zum Beispiel, oder meinetwegen auch „Ein schöner Satz Reifen“ von Eisenpimmel. Aber bestimmt nicht diese schmalzgewichste Prinzessin-Lillifee-Version von Boysetsfire auf Valium. Tut mir leid, Jungs, da seid ihr beim Falschen gelandet (obwohl- eigentlich tut’s mir gar nicht leid, wenn ich ehrlich bin…). Und Tschüss. Snitch weiterlesen →

Sendung mit den Presidenten

| Mai 14th, 2009

Presidenten
[podcast]http://pogoradio.de/pogo/20090513_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]
Achtung Wiederholung: Sendung vom 19. Mai 2004
Folge 165: Zu Gast waren DIE PRESIDENTEN

Songliste: (Titel, Zeit, Interpret, Album)
Das wahre Leben — 3:29 — Die Presidenten — Korrekte Drinks
Nenn es ganz einfach Rock’n’Roll — 2:19 — Bash! — Cheers & Beers
Scheißhaus Deutschland — 3:19 — Die Presidenten — Parasit
Man findet keine Freunde mit Salat — 1:03 — Die Superfreunde — Surfpunk California
Korrekte Drinks — 3:21 — Die Presidenten — Parasit
Arsch Abwischen — 0:48 — Die Kassierer — Männer, Bomben, Satelliten
Rival Leaders — 2:27 — The Exploited — The Exploited
Sigrun — 2:40 — Schleim-Keim — Abfallprodukte der Gesellschaft
Ich werd mich ändern — 2:58 — 4 Promille — Knock Out …
Ich hätt so gerne Titten — 2:10 — Lokalmatadore — Männer Rock’n’Roll
Rechts Pack — 3:18 — Die Presidenten — Parasit
Banned From The Pubs — 2:26 — Peter & TTTB — Schwein Lake Live
the partisan — 3:29 — Red Union — Rebel Anthems
Das Messer — 2:29 — Die Presidenten — Parasit

MP3-Download (55 MB)

Ultimativer Tipp fürs Wochenende

Am 13.06.2009 findet im T5 zu Duisburg (siehe: www.mustermensch.org), die unglaubliche Wiederkehr des legendären FANZINETREFFENS statt.

UPDATE:

Liebe Leute,

sorry, aber ich habe schlechte Neuigkeiten für Euch. Leider müssen wir das lang geplante Fanzinetreffen absagen, auf das wir uns riesig gefreut haben. Es gibt leider im Duisburger T5, in dem die ganze Chose hätte stattfinden sollen, sowohl Probleme mit dem Ordnungs- wie auch Bauamt, die die Durchführung des Treffens in der Form, wie wir uns das vorgestellt hatten, unmöglich machen.

Leider war es in der Kürze der Zeit nicht möglich, einen anderen Veranstaltungsort zu organistisieren, da verständlicherweise die anderen Läden ihr Programm an den Wochenenden bereits voll haben und wir auch keinen Bock auf eine abgespeckte Version haben. Wenn schon – denn schon, liebe Leute! Der Hammer möge kreisen und Mickey Rourkes Motto heißt eben nicht  „Tagsüber am Fanzinestand sitzen und labern, abends nach Hause gehen“, sondern klar und eindeutig: „Tagsüber boxen, nachts bumsen“.
Fest steht nur: sobald wir näheres über die Situation bzw. einen Ausweichtermin wissen, melden wir uns.

Ihr könnt uns (Jan und Dolf vom Trust, Micha und Helge vom Plastic Bomb, Herder vom Three Chords) natürlich auch gerne schreiben mit Rat und Tat.

Wir sehen uns dann – ein Schritt nach hinten = zwei nach vorne!

www.myspace.com/fanzinetreffen

jan / trust fanzine
T5 - das UZ Duisburg

Satanvon Anne Hahn & Frank Willmann (Taschenbuch, Ventil Verlag, 175 Seiten, 11,90 Euro)
Keine Angst, es handelt sich bei „Satan, kannst du mir noch mal verzeihen“ nicht um einen spätpubertären Knochenlutscher-Jugendroman. Ganz im Gegenteil und schlaue Füchse wissen es bereits, denn der Titel ist die erste Zeile aus dem Song „Satan“ von… Schleimkeim. 100 Punkte und ein Bällchen Eis für alle, die es gewusst haben. Denen, die es nicht gewusst haben, hilft vielleicht noch der Untertitel „Otze Ehrlich, Schleim-Keim und der ganze Rest“ auf die Sprünge. Aber ums kurz zu machen: Hier handelt es sich um einen Annäherungsversuch an das Leben von Otze, dem Sänger und Allzweck-Musiker der legendären DDR-Punkband Schleim-Keim.
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Audiolith gegen Nazis

| Februar 10th, 2009

Die beiden Audiolith-Bands  Frittenbude und Egotronic werden am kommenden Wochenende unter dem Motto „Partymonsters Unite Against Nazi Scum And German Mob“ in Dresden gegen den geplanten Naziaufmarsch anspielen.

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Meine Damen und Herren, liebe Punker.
Am 13.06.2009 findet im T5 zu Duisburg (siehe: www.mustermensch.org), die unglaubliche Wiederkehr des legendären FANZINETREFFENS statt.
Das Programm sieht dabei vor, dass getreu dem Mickey Rourke Motto „Tagsüber boxen, nachts bumsen“ zunächst am Nachmittag eine zünftige Sauforgie mit gegenseitigem Veriss der jeweiligen Pamphlete stattfindet, bevor am Abend bundesweit bekannte Chaoscombos das neugeöffnete T5 zurück in die Steinzeit bomben werden. weiterlesen →

Folge 368: Zu Gast waren die Muschikätzchen Viola und Jessy

Songliste: (Titel, Interpret, Album)

Jingle—Geld Et Nelt
Autonom—Antitainment—Gymnasiastik
Grazie America—Formiche Atomiche—Sampler
Frank Sinatra—Miss Kitten—Global Underground 010, Athens
Ein Kleiner Widerstand—Mediengruppe Telekommander—Näher Am Menschen
MySpace-Mix—Frittenbude
Wetter—E-Egal—Mich Peitscht Der Ekel
Engel & Arsch—Outsiders Joy—Sonnenbankgebräunter Anabolikamutant
Self pitty & ignorance—Bratpack—Hate The Neighbours
Illusion—Chaospopulaire—Webseite
Mannheimer Biermarathon
Kein Bock—Die Superfreunde—Apfel Birne
Breakdown baby—Bull Lee—Bull Lee
Ten german bombers—Egotronic feat. K&P Berlin—Ballermann Weltmeister Hits
Je veux te voir—Yelle—Pop Up

File Download (60:00 min / 28 MB)

[podcast]http://www.mp3.pogoradio.de/20080618_23-00_Pogoradio.mp3[/podcast]



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