Punkmailer wird eingestellt

| September 7th, 2017

Vor knapp 10 Jahren stellte Fratz und Cris einen Webservice ins Netz, wo man kostenlos eine E-Mail-Adresse inklusive Postfach mit der URL @punk.de benutzen konnte.
Das war noch zu Zeiten, als E-Mail noch ein wichtiges Kommunikationsmittel war. Heute benutzen die meisten Menschen hauptsächlich WhatsApp und Messenger. Coole E-Mail-Adressen sind aus der Mode gekommen.
Als mich die Tage eine Mail von Fratz erreichte, in der stand, das sie leider den Punkmailer-Server zum 30.10.2017 abschalten müssen, wollte ich die Hintergründe wissen.

Fratz antwortete mir darauf:

Als ich mich vor mehr als 9 Jahren dazu entschied, die punk.de-E-Mail-Adressen für alle kostenlos zur Verfügung zu stellen, war mir klar, daß dies mich einige 1.000,- € an Entwicklung, Server und Wartung kosten würde und ich das Geld nie zurückbekommen werde.
Aber ich dachte, daß man ja vielleicht irgendwas anderes zurückbekommt. Deshalb stand von Anfang an dieser Text auf der punkmailer.de-Start-Seite:
„Dieser großartige Service wird Dir von www.punk.de gratis zur Verfügung gestellt!
Falls Dir das Angebot gefällt, würden wir uns freuen wenn du uns unterstützt, in dem du dein Wissen bei OpenPunk einbringst (Texte schreiben, Designs/Logos erstellen u.s.w.), oder durch einen Einkauf im Shop von www.punk.de!“
Allerdings war mir nicht klar, daß sehr wenig bis gar kein Dank zurückkommt, sondern die Leute eher Hassmails schrieben, weil sie mal wieder ihr Passwort verbummelt haben, ihre Mailbox übergelaufen ist oder ihre „komplizierten“ Passwörter wie 1234 gehackt wurden.
Letzteres war auch immer ein Sicherheitsrisiko für alle, da über die gehackten Mail-Accounts immer tonnenweise Spam versendet wurden und danach erstmal unsere Server-IP-Adresse für mehrere Tage gesperrt wurde und wir überhaupt keine Mails mehr verschicken konnten.
Der punkmailer entpuppte sich also immer mehr zum „Betreuungsauftrag“ und es kam aktuell dazu, daß wir mal wieder den Server hätten umziehen und updaten müssen. Das hätte wieder einige hundert Euro verschlungen.
Da ich aber keinen Bock hab, von irgendwelchen blöden Firmen Werbebanner auf dem punkmailer einzubauen oder bei den verbliebenen punk.de-Nutzer nach Geld, Spenden oder einen Gegenwert zu betteln, habe ich beschlossen den punkmailer zum 30.10.2017 abzuschalten.
Für die meisten Menschen im Internet hat die E-Mail-Adresse ja mittlerweile eh kaum mehr einen Stellenwert, weil jeder lieber seine ganzen Daten, Bilder, Vorlieben und Infos gratis Facebook und Whatsapp zur Verfügung stellt …

An dieser Stelle möchte ich mich für den kostenlosen Service bei Fratz und Cris bedanken. Die Server-Miete von der Pogoradio-Website wird weiter von Fratz bezahlt. Ich hoffe, noch ein Weilchen länger, sonst kann ich meinen Service, die Sendungen hier anzubieten, vergessen. Also, bestellt fleißig eure Buttons, Shirts und Stretchhosen bei www.punk.de. Rüdi

735
Folge 735: Zu Gast ist Niels von der Punkstelle
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Loser Youth — Gefahrengebiet — Livin‘ La Vida Loca
Oiro — Das ist kein Camping — Meteoriten der großen Idee
Illegale Farben — Illegale Farben — Demos 2015
Love A — Ein Gebet — Jagd und Hund
Fickfehler — Deutschland Du Aschloch — Alarmstufe Oi!
Pisse — Antwort als Fax — Mit Schinken durch die Menopause
Loaded — Cant’t Stop Won’t Stop — New Single
Rich Kids Dress Up — Turpentine — Demo 2015
F*cking Angry — Atomstrom — Dancing in the Streets
TipTop — Wir wissen nicht was wir spielen — Trecker und Schnaps

717
Folge 717: Zu Gast ist Richy
[powerpress] Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld et Nelt — Jingle
Loser Youth — Wer schön sein will muss leiden — Livin‘ La Vida Loca
Burning Lady — Back To Lausanne — Until The Walls Fall
Pisse — Antwort als Fax — Mit Schinken durch die Menopause
Kollektiver Blutsturz — West-Manager-Blues — Sicher gibt es bessere Zeiten …
Dunstabzugshaube — Kraj — Olfaktivna Suzvučja – Opus br. 1
COR — Lampedusa Blues — Youtube
Supernichts — Der Franzenlederjackenmensch — Hamburg Köln Belgrad
Amen 81 — Ich Will Atomkrieg — Zurück Aus Tasmanien
Atarassiagröp — VI Odio — Non Si Può Fermare Il Vento

www.fluechtlinge-willkommen.de
Bunt Statt Braun Open Air in Dortmund am 29. August 2015

Underdog #33

| Januar 7th, 2011

(A5 + CD, 68 Seiten, 2,50 Euro + Porto, www.myspace.com/underdogfanzine
Oh, mal wieder eine Spezial-Ausgabe vom Underdog. Diesmal zum Thema „ElektroPunk“. Wie geil ist das denn nicht? Hab ich mal wieder nicht aufgepasst, als das Review-Material verteilt wurde, sondern nur „Hier!“ geschrieen als ich das Underdog gesehen habe. Der blanke Schauer lief mir dann erst zu Hause über den Rücken. Aber da musste ich jetzt wohl durch. Ohne große Umschweife und die üblichen Kolumnen und News zu Beginn des Heftes, steigt Fred voll in die Eisen und zerrt zig Protagonisten des so genannten ElektroPunk in den Ring. Einführend gibt es zwar noch einen kurzen historischen Überblick (den ich etwas marginal finde) über das „Genre“ in Deutschland, aber dann geht’s unumwunden los. Frage und Antwort stehen z.B. Robert Görl von DAF, Alec Empire von Atari Teenage Riot (zugegebenermaßen zwei Bands die die Szene nachhaltig geprägt haben), Bubi Elektrick, Oliver Kraus von Sputnik Booster, Assophon, Dystronic, E-Aldi und N.I.C.H.T.S.2.0. weiterlesen →

(Hörspiel, Der Hörverlag, 6 CDs, 357 Minuten, 29,95 Euro)
Es kann so schön sein, wenn man ein kaum einjähriges Kleinkind, das strikt den Nachtschlaf verweigert sein Eigen nennen darf. Das nervt am Anfang sehr, wenn man stundenlang auf der Bettkante sitzt und versucht dieses Kind in den Schlaf zu wiegen. Man wünscht ihm den Teufel an den Hals. Irgendwann kommt man aber so langsam zu der Einsicht, dass das wahrscheinlich auch keine gute Lösung wäre. Also was tun? Erster Ausweg: Stirnlampe auf den Schädel und Buch gezückt. Ist aber unbequem und macht Augenkrebs. Und durch das grelle Licht schläft der Säugling auch nicht wesentlich besser ein. Nur die gefühlte Zeit vergeht schneller. Zweite Lösung: Kabellosen Kopfhörer kaufen und Mucke hören. weiterlesen →

JUZ Mannheim, zwei Euro Eintritt, zwei Deejays mit Musik aus der Konserve. Beginn: wenn alle da sind.

Youth Against Everything – Endlich wieder Punkrock im JUZ Mannheim! Und zwar richtig, mit Krach und Bierpfützen. Und am allerwichtigsten: mit vernünftiger Musik! Keine 80’s Trash oder Elektro Aftershow Parties, garantiert!
Youth Against Everything bietet allen Bands die Chance, für Essen, Trinken, Spritkohle und Pennplätze ihren Dilletantismus unter Beweis zu stellen. Wir bieten besonders regionalen Bands gerne eine Plattform! Einfach melden, Antwort kommt bestimmt.Allerdings machen wir nur 1-2 Veranstaltungen im Monat, also nicht sauer sein, wenn´s nicht klappt. … weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 22nd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk mitten in die verwöhnte Fresse.
weiterlesen →

Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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