ACTING APES – Dirty Intentions

| November 7th, 2010

(CD, Crazy Love Records)
Guter und solider Psychobilly, der stellenweise ideenreich rüberkommt. So etwas ist nicht Standard und daher extrem positiv zu vermerken. Bei einem Lied singt noch eine Dame mit, was selbiges zum Highlight der CD macht. Aber auch ansonsten, wie gesagt, gut und solide. Darf hemmungslos gekauft werden … HH


Folge 485: 10 Jahre Pogoradio!
Zu Gast waren Laureen und Sebi von Bullenschweiß
alias Coach vom Atomkrieg FC

Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld Et Nelt — Jingle
Day by Day — Way of life — Animal abuse… is nothing bygone
Endrophobia — Campo Di Prigionieri – La Germanica — Self Titled EP
Lost World — Viva Il Boicottagio — Tot Aber Haltbar
Apocalipstix — Grabstein — Apocalipstix/Eat Your Lipstick Split LP
Chefdenker — Warteschlange — Römisch Vier
Supernichts — Nur du und ich und Dr. Hartz — Immer wenn ich musst du
Supernichts — Sieht Kacke aus — Immer wenn ich musst du
Press Gang — Self Destruction — Sexsatan EP
Disco Oslo — Vollidioten — Disco Oslo Demo I
NiveaulosGut — Minigolf Deathterror — Demo
Witch Hunt — Shades Of Grey — Blood-Red States
Le Tigre — The the Empty — Self Titled


Georg aus Köln sendete mir diesen hübschen Aufnäher
Als er hörte, dass ich nach Köln ziehe hat er sich gedacht mir den passenden Aufnäher zu schenken.
Danke Georg! Auch wenn ich Dich nicht kenne und Du auch sonst keinen Absender hinterlassen hast. Melde Dich einfach noch mal bei mir.
Ende Dezember reiße ich meine Zelte in Mannheim ab und dann wird Pogoradio von Köln aus für den Bermudafunk produziert.
10 Jahre Pogoradio und dann so was? Ja, ja, Stillstand ist Rückschritt u.s.w.
Zu dem Aufnäher: Das Zitat stammt von Zeltinger, ein Kölner Urgestein und Vorbild so mancher Punkband. Und in Köln lässt es sich verdammt gut Schwarz Fahren – auch ohne Aufnäher. Rüdi

(CD, Sunny Bastards)

Wenn ich das richtig sehe, dann ist das das erste Album seit 8 Jahren von Willi Wucher. Wer ihn die letzten Jahre mal live erleben durfte, weiß, dass sich auch nach diversen Bypässen wirklich nichts geändert hat. Dementsprechend brauch‘ man keine Angst haben, er hätte sich geändert. Nein, nach wie vor dreht sich der Großteil seiner Texte um komatöses Saufen und endlose Parties, die gefeiert werden müssen. So scheint seine Pumpe noch ordentlich zu rotieren und er wird wohl tatsächlich besoffen das Dieseits verlassen. Wie dem auch sei, der Harald Juhnke des Oi! meldet sich zurück. Bocky

(CD, Heptown Records)
Old School meets New School. Die Schweden vom Nobelkommittee wissen nicht so recht in welchem Zeitalter sie jetzt eigentlich gerne leben würden. Als das Punk-„Dynamit“ (erster Titel der CD) schon vom Herren Nobel erfunden war oder eben erst im Jetzt und Heute. Jedenfalls bieten dien Schweden keine nutz- und orientierungslose Mischung aus „damals war alles viel besser“ und „heute ist aber auch nicht schlecht“, sondern eine in sich stimmige Interpretation von beidem. Nobelkommittéen schlägt schon das Herz am richtigen Fleck. Kein Wunder haben die beteiligten Bandmitglieder doch schon einiges Punk-Herzblut in Bands wie The Confession, Conshitas, Royal Stakeout und den Parttimers gelassen. Da kann man dann auch schon Einiges erwarten. 12 Songs in einer knappen halben Stunde. Allesamt auf Schwedisch zum Besten gebracht, so dass der durchschnittliche deutsche Hörer so gut wie keine Ahnung haben dürfte worum es in den einzelnen Songs geht. Einzig und allein „Dynamit“ und „Idiot“ könnten einen Zaunpfahl bieten, der in eine bestimmte Richtung weißt. Aber wer weiß das schon, ob sich wirklich auch das dahinter verbirgt, was man zu wissen glaubt. Auf dem Waschzettel vom Label glaube ich herauslesen zu können, dass der Album-Titel „Bevor das Leben explodiert“ heißen könnte. Könnte wohlgemerkt, aber spielt das bei der Wahrheitsfindung eine Rolle? Ach ja: Typisch Schweden! Obnoxious

(Mini-CD, Little Rebel)
In der letzten Ausgabe wurde die Vorab-Test-Pressung dieser vier Stücke von Mannheims besten Schweinerockern der Welt schon besprochen. Wir erinnern uns: Der Ausflug in die Welt des schweren Metalls. Nun ist das Ding als vorerst aktuelles offizielles Release erschienen. Das Ganze wurde im Mix noch leicht verändert und hat ein stilsicheres Ich-Will-Gladbeck-Gangster-Und-Mein-Eigener-Tätowierer-Sein-Cover. Die CD ist in erfreulichem Schwarz und gut, wie alles von Mondo Guzzi. HH

www.myspace.com/mondoguzzi


Supernichts veröffentlichen ihr siebtes Meisterwerk „immer wenn ich musst du“.
Auf der neuen Platte sind 20 knackige Punkrockkracher mit super unterhaltsamen Texten.
Ein paar Stunden vor der Release-Party im Sonic Ballroom zu Köln, trafen wir uns in meiner neuen Wohnung und tranken während des Interviews edlen Kaffee aus feinstem Porzellan. Was bei dem Gespräch mit Supernichts raus kam könnt ihr hier als 30 minütigen Podcast hören: [powerpress]

Am Abend spielten dann Club Déjà-vu, Buttermaker und natürlich Supernichts. Die Stimmung war ausgezeichnet und das Bier floss mal wieder in Strömen.
Aber Bilder sagen ja mehr als 1000 Worte. Rüdi


Am 29.10.2010 spielten Stomper 98, Volxsturm, Melanie and the Secret Army und Hard Times im Cafe Central in Weinheim.
Baschdl war mit seiner Kamera vor Ort und schoss eindrucksvolle Bilder


Fotos vom Konzert am 29.10.2010 im JUZ Mannheim
Gespielt haben:
Verreckt, Back from Harvest, Alarmsignal und Rasta Knast

Direktlink zu den Fotos

20.11.10 Punkrock over Mannheim

| November 1st, 2010

20.11.10 Punkrock over Mannheim im Juz Mannheim

BAVARIA BOOTSKIOSK
völlig überdrehtes Trash-Punk-Wahnsinns-Duo

NIHIL BAXTER
rasanter Trashcore, der dir das Hirn wegballert

THE RÄTZ
trinkfreudiger 80er HC/Punk

ENTWURZELN
heftiger, gut nach vorne gehender Naturgewaltenpunk aus Mannheim

THROWING BRICKS
HC/Punk so wie er sein soll, kurz und schmerzvoll

HENRY FONDA
Powerviolence aus Berlin, voll inne Fresse

Weitere Infos: Against Everything

PUNK IM POTT 2010 in der Turbinenhalle Oberhausen
27.12.10
Dritte Wahl, Rawside, Eisenpimmel, Hannen Alks, S.I.K., The Porters, Emscherkurve 77, Rabatz, The Buccaneers, 1982, Die Geggen Gaggas

28.12.10
Slime, Lokalmatadore, Betontod, Pöbel und Gesocks, Chefdenker, Popperklopper, Molotow Soda, Kotzreiz, Hagbard Celine
weitere Kracher folgen …

Karten gibts wie immer bei www.punkimpott.de

Yeah! Yeah! Yeah! Nach 6 langen Jahren des Wartens wurden die Gebete erhört.
Auweia! schmeißen Ihre erste Platte auf den Markt. Dazu haben sie sich die Freunde von t.o.d., NiveaulosGut und Alarmstufe Gerd ins Boot geholt um dieses Event ordentlich zu zelebrieren.
Im Anschluss gibt es noch 80er Punk aus der Konserve. Pogogarantie mit Hits von Razzia, TCA, Slime und Alkohol und Socken!

Das ganze startet Samstag den 6.11.2010 im AZ Wuppertal!

Wer nicht kommt hat schon verloren!


Folge 484:Zu Gast war Maschd von Verreckt

Songliste: Interpret, Titel, Album
Geld Et Nelt — Jingle
Chefdenker — Festivalbesucher — Römisch Vier
Rasta Knast — Quando Yo Reviente — Tertius Decimus
Verreckt — Bullenschlachten — Demo
Alarmsignal — Wert des Lebens — Revolutionäre sterben nie!
Auweia! — Wir Bleiben — There’s No Freedom, There’s Nur Scheisse!
Outsiders Joy — Nazi-Radar — Yes We Can
Defecation Area — Lucky Day — Stiff Middle Fingers
Todeskommando Atomsturm — Warum Auch Nicht — demo 09
Deutsche Kinder — Alles Scheiße — Neu
Supernichts — Fett, Faul, Chronisch Unschuldig — Fixpunkte & Bojen
Bunkaangst — Verbraucha — Bunkaangst – Ep

MP3-Download (56 MB)

Tipp für Freitag: Rasta Knast im JUZ Mannheim

OXXON – Radio

| Oktober 27th, 2010

Zero (CD, www.myspace.com/oxxon)
Die Band kommt aus Stuttgart, und obwohl ich aus der Nähe von Stuttgart komme und die Jungs schon seit 1995 zusammen Musik machen, hab ich noch nie was von ihnen gehört. Aber immer wieder muss man sich ja auch mal weiterbilden, und in diesem Fall tut ein bisschen Nachhilfe ganz gut. Die Jungs machen straighten Punkrock mit rauer Stimme (die manchmal an Duane Peters erinnert) und vielen Melodien. Zwar wird hier das viel beschworene Rad nicht neu erfunden, aber gut machen Oxxon ihre Sache dennoch. Die Platte ist gut produziert und macht Laune. Martin

LOCATORS – Locators

| Oktober 27th, 2010

(CD, Heptown Records)
So, mal alle Übersteuerungsregler raus, Overdubs auch auf null und auch sonst sind gerade mal alle FX, die es in nem modernen Studio gibt, für’n Arsch. Locators aus Kopenhagen/Dänemark stehen nämlich für authentischen Sound der 70er Jahre, auch wenn damals schon Bands wie Pink Floyd Millionen für Technik ausgaben, damit sie hinterher nen aalglatten Sound hatten. Aber genau das sind nicht die Bands, auf die sich das Trio beruft, die haben das ganz andere Geister, auf die sie sich berufen. Welche das sind, könnt ihr im Interview hier in der Ausgabe lesen. Sollte euch aber auch Gorilla Angreb ein Begriff sein, dann ist das schon einmal ne Hausnummer, an der ihr euch orientieren könnt. Locators sind ungeschliffen, aber nicht roh, sie sind kantig, aber nicht spitz und vor allem unglaublich lässig. Abartig geile Mucke, wie die coole Kippe im Mundwinkel von Clint Eastwood in einem frühen Spaghetti-Western. Bocky

29.10.2010 im JUZ Mannheim:
RASTA KNAST,
(Melodiöser Punkrock mit Ohrwurm-Garantie)
ALARMSIGNAL,
(Die Deutschpunk-Gruppe aus der Celle)
VERRECKT
(Mannheimer Kultband aus den frühen Achtzigern endlich wieder zusammen auf der Bühne)
& BACK FROM HARVEST
(Viel Weib und Geschrei!!! Rhein-Neckar HC)

Mad Sin – Burn And Rise

| Oktober 27th, 2010

(CD, PLY)
Die schlechte deutsche Übersetzung des neuen Album Titel der Berliner könnte „Wie Phönix aus der Asche“ heißen. Denn so ist das komplette 13. Werk von Köfte DeVille und seinen Mannen, die mal wieder eine Umbesetzung vorzuweisen haben, zu verstehen. Denn der Mastermind selbst hat quasi nen knapp 40 kg schweren Exorzismus hinter sich, der ihm sichtlich gut tut. Logisch hat sich das auch auf die Musik ausgewirkt. Von tatsächlich frisch beflügelten Songs ist hier die Rede. Diese kommen extrem leicht und locker rüber, gerade so wie man sich einen Neuanfang vorstellt. Erstaunlich wie es diese etablierte Band schafft sich nach so langer Zeit noch einmal fast komplett neu zu erfinden. Ihren Zenit hat die Combo aus der Hauptstadt auf jeden Fall noch nicht erreicht. Ganz im Gegenteil legt man neu geerdet eine Schippe oben auf und beweist, dass man sich seinen Status nicht ohne Grund erarbeitet hat. Mit diesem Album sind Mad Sin wieder dort wo sie hingehören, mit an die Spitze der verrückten Psychobillies. Bocky

(CD, Teenage Rebel Records)
10 Jahre nach den letzten Aufnahmen gibt es endlich mal wieder neues Material von den Ruhrpott-Assis. Sind zwar nur drei wirklich neue Songs – passend zum Veröffentlichungs-Termin an Ostern befassen sich alle mit dem leidvollen Thema Weihnachten – aber trotzdem handelt es sich bei „Punk Weihnacht“ um einen vollwertigen Longplayer. Wie kommt’s? Neben den drei Weihnachtsliedern gibt es nämlich den ungeschönten Live-Mitschnitt vom lokalen Auftritt der Jungs vom 24.10.2009 in der Hamburger Markthalle beim United Voices Festival. Klar sind hier alle Hits der letzten 28 Jahre am Start. Angefangen bei „König Alkohol“, „Herz aus Gold“ über „Ich geb mir die Hand“, „Fußball, Ficken, Alkohol“, „Geh wie ein Proll“ und „Fotze“ bis hin zu „Pillemann, Fotze, Arsch“. Alles mit dabei. Ruhrpott ahoi! Wer den PC-Orden und die Alice-Schwarzer-Anti-Sexismus-Plakette an der stolz gewölbten Titte trägt, kann hier mal drei Kreuze schlagen und die Lokalmatadore mit einem Bann belegen. Wer aber zum Lachen nicht unbedingt in den Keller gehen muss und auch das ein oder andere Bonmot verträgt, der kann, ja muss, hier begeistert sein. Bier aufreißen und mitgrölen lautet nämlich die Devise. Sehr feiner Vorgeschmack auf das im Sommer erscheinende neue Album der Lokalmatadore. Ich freu mich schon! Obnoxious



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