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the-abs-e28093-a-wop-bop-a-lo(Do-CD, Boss Tuneage)
Bis dato kannte ich die Gruppe gar nicht. Doch schon vom ersten Ton an wusste ich, ich kenne den Song der da lief – „Grease your Ralph“. Na, wie das eben so ist mit alten England-Bands, man kann sie einfach nicht alle kennen und weiß auch oft nicht die Songs richtig zuzuordenen. Aber was soll‘s, dafür gibt es ja dann extra solche Labels wie Boss Tuneage, die sich darum kümmern, dass auch die Jüngeren, die nicht 1977 dabei sein konnten, hören dürfen, was damals Sache war. The ABS machen klassischen Mod und auf den beiden CDs dürfte wohl so ziemlich alles gepresst sein, was die Combo jemals machte. Unter anderem sogar ein Live-Konzert (Anm. Obnoxious: Sind Konzerte nicht irgendwie immer live?), was bisher nicht veröffentlicht wurde, ebenso wie ein Teil ihrer eigenen Peel Session. Als Schmankerl bekommt man vom ehemaligen Bandmitglied Baz Oldfield noch ’nen kurzen historischen Abriss im Booklet. Na, und da die ABS ordentlich reingehen, ist das ’ne Veröffentlichung alter Sachen, die richtig gut ist! Bocky

Neues von Springtoifel

| Februar 6th, 2010

Hai Hai Hai Ihr Gestalten,
erstmal ein gutes neues Jahr euch allen. Beginnen wir es doch gleich mit einer kleinen aber feinen Veröffentlichung:
Es ist eine gute alte Tradition unseres Stammlables “eMpTy Records Europe” in unregelmässigen Abständen seit 1992 limitierte Sägezahnsingles zu produzieren. Diese wurden immer als Splitsingles herausgebracht. Frisch aus dem Sägewerk flatterte nun die schon lange geplante Nummer 31 dieser Schmuckstücke in unser Haus. Wir teilen es uns nur zu gerne mit den alten englischen Oi! Helden The Gonads.
Jeder ist mit einem Titel vertreten. Die Gonads mit ihrem Lied “Frankenskin” und wir mit dem bis jetzt unveröffentlichten Kracher “Wir sind dabei”. Alles in einem schönen Faltcover mit Klarschichthülle verpackt darf es in keinem Plattenschrank fehlen.
Und darum: Auf ins Kaufhaus!!! (Wiederverkäufer wenden sich bitte an www.empty.de )
www.springtoifel.de

saegeblattsingle-stoi

Viel passiert beim Oldenburger Label. Feierlich darf man drei Neuzugänge verkünden:
THE AUTONOMADS aus Manchester/ UK sollten seit ihrer Europatour im letzten Sommer so einigenein Begriff sein. Mit ihrer großartigen Mischung aus DUB und Punkrock konntendie 5 Engländer so manchen überzeugen und ließen Erinnerungen an InnerTerrestrials und Citizen Fish wieder aufleben. Das Debütalbum („NO MANS LAND“)in selbst genähter Jutestoffhülle ist noch erhältlich.
DEAD SUBVERTS ausEssex/Manchester/UK waren ebenfalls im Sommer ’09 auf Europatour. HardcorePunkpolitisch – schnell – voll auf die Fresse. Für 2010 sind eine UK-Tour sowieeine Japantour in Planung. weiterlesen →

Neues von Turbostaat

| Februar 6th, 2010

image_thumbEs gibt etwas zu verkünden: Es gibt Neues aus dem Hause TURBOSTAAT: Ein Album, das auf den Namen “Das Island Manøver” hört, zwölf Lieder umfassend und wie sein Vorgänger in Zusammenarbeit mit Moses Schneider entstanden… Und es wird am 09.April erscheinen! Weil das ein Grund zum Feiern ist, gibt es statt Torte ein Lied geschenkt; damit ihr euch ein Bild machen und euch mit uns freuen könnt. “Surt und Tyrann” heißt es, und einigen mag es vielleicht schon bekannt vorkommen, denn der TURBOSTAAT hat es bereits auf einigen Festivals live gespielt. Es lehnt sich im Titel an ein Ereignis in der Black-Metal-Bibel “Lords of Chaos” an – in “Surt und Tyrann” geht es allerdings um ein Geheimnis, mysteriöse Fundstücke und das Fehlen jeglicher Zeugen … Genug der Worte.
Hier der Link: www.turbostaat.de!

genull(Hörbuch, Der Hörverlag, CD, 53 Minuten, 12,95 Euro)
Angepriesen wird dieses Hörbuch mit der viel versprechenden Ankündigung „Die witzigsten Pannen aus Radio, TV und dem richtigen Leben“. Und tatsächlich, was hier in knapp einer Stunde an Mitschnitten sprachlicher Unzulänglichkeiten geboten wird, lässt einem das Schadenfreude-Herz so richtig höher schlagen. Hier gibt’s für Fremdschämen keinen Platz. Stattdessen erfreut man sich an den fehlgeschlagenen Informationen zwischen Gehirn und Zunge auf’s Vortrefflichste. Zwar sind einige Aufnahmen hinlänglich bekannt und schon richtige Klassiker, aber es kommen immer noch genug unverhoffte Perlen sprachlicher Fehlleistungen zu Tage. Ob es dabei um besoffene oder unfähige Moderatoren und Nachrichtensprecher handelt, um senile Politiker, um Mitschnitte von Anrufbeantwortern und Studioaufnahmen von bis dahin unbescholtenen (Alt-)Bürgern oder was auch immer, es ist scheißegal, aber es ist immer vortreffliche Situationskomik. Hier werden astreine Schenkelklopfer präsentiert, die einen die eigenen sprachlichen Unzulänglichkeiten vergessen machen lassen. weiterlesen →

harry(Hörbuch, Edition Tiamat, 2 CDs, 140 Minuten, 16 Euro)
Harry Rowohlt ist nicht nur der Penner aus der Lindenstraße, nein, er ist Gott, er ist Obergott, ach was Chefgott aller Vorlesegötter. Sozusagen der Zeus von denen. Und gleichzeitig der anarchistischste von ihnen. Er raucht und trinkt, sagen wir ruhig, säuft. Bier und Whiskey. Während der Lesungen! Bekannt geworden ist Harry Rowohlt nicht als Verleger-Sohn und Erbe, sondern als Übersetzer und Autor grandioser Literatur. Neben den eigenen, ebenfalls sehr lesenswerten Werken, verdanken wir ihm die Übersetzung der Schriften von Flann O’Brian (wer von dem noch nichts gelesen hat, ist jetzt mal wirklich ein armer Wicht!) oder etwa von „Pu, der Bär“. Dazwischen ist bei Harry Rowohlt alles möglich. Außerdem hat er bei ewig vielen Tonträgern seine Stimme zur Verfügung gestellt. Lesungen dauern bei ihm nicht weniger als zwei, meistens vier und manchmal sechs Stunden. Unglaublich! Ich selbst durfte vor gefühlten 13 Jahren einmal Zeuge einer solchen Lesung in Mannheim sein. Ich werde sie nie vergessen! Das war einmalig. Wer dieses Gefühl so in etwa einmal nacherleben möchte, dem sei dieses Hörbuch inbrünstig ans Herz gelegt. weiterlesen →