Archiv für Interessantes

Jeder der schon mal auf einem Ska-Konzert war, oder diese Musik gelegentlich gerne hört, hat mit Sicherheit den Begriff Rude Boy, Rudie, Rudi oder Rudy schon mal gehört. Fast jede Ska-Band hat mindestens ein Lied das von den so genannten Rude Boys handelt. Meistens wird dieser Name als synonym für eingefleischte Ska-Fans benutzt, die dann, mit Großvaters Hut und schwarz-weiß karierten Hosenträgern bewaffnet, wild herumhüpfen. Über den wahren Ursprung der Rude Boy – Subkultur und deren Hintergründe, wissen nur wenige bescheid. Leider auch einige die Stolz ihren Rude Boy Aufnäher auf der Harrington tragen! Grund genug hier mal für etwas Aufklärung zu sorgen.

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The Restarts

| Januar 3rd, 2008

Es muss wohl 1999 gewesen sein, als ich das Londoner Trio das erste mal live sah. Tja, und seitdem bin ich dieser Band verfallen, was sicher an dem äußerst charismatischen Sänger Kieran liegt. Die Art wie er singt macht ihn einzigartig und seine aneinander gereihten Stakkato-Salven kommen wie aus einer frisch geöffneten Stalinorgel! Bis vor Kurzem verlieh dieser Stil dem gebürtigen Kanadier eine gewisse Einmaligkeit. Doch jetzt kennt man auch andere Kapellen die diese Art versuchen zu kopieren oder zumindest dem sehr ähnlich sind. Einige scheitern beim Versuch, andere wiederum sind da gar nicht so schlecht – Hellratz, Riot Of Rats, Oräng Ättäng (Interview auch in dieser Ausgabe!). Trotzdem hat es bisher noch keine andere Gruppe geschafft derart rotzig und angepisst zu wirken, weswegen sie eben diese Ausnahmestellung genießen! weiterlesen →

Rejected Youth

| Januar 3rd, 2008

Samstags auf dem Pestpocken-Festival traf ich erst Keks den Drummer der Nürnberger Band und wir unterhielten uns über den Gig von Angry Samoans in der Frankenmetropole. Die Kaltschale leer geschlabbert und beruhigt nichts zu verpassen wenn ich die Amis nicht sehen würde, musste der Bedarf befriedigt werden.

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Nazi Dogs Interview

| Januar 3rd, 2008

Die Frage, ob man im dritten Jahrtausend noch „Retro“- Kapellen braucht, die weitestgehend authentisch den schlampigen Charme der 70er Sleaze-/Trash-/Rotzpunk-Ära in die Gegenwart transportieren, beantwortet sich von selbst, wenn man die vier Aachener auch nur ein einziges Mal  in lebendig erleben durfte: Kein perfektionierter Livesound durch stundenlanges Klangchecken, kein Anbiedern beim Publikum oder ellenlange Ansagen, sondern einfach nur die volle Ladung verschwitzte, rotzige Energie des Ur-Punk  mitten in die verwöhnte Fresse.

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Interview mit Time Again

| Januar 3rd, 2008

Der Werdegang der Kalifornier, die sich 2004 gründeten und 2006 mit „The stories are true“ ihr Debütalbum veröffentlichten, ist weniger witzig oder interessant als die Geschichte, zu ihrem ersten Auftritt. Vor jenem war die Band nämlich viel mehr mit der Bandpromotion beschäftigt, als mit der Band selbst. Damals bestand die Gruppe lediglich aus dem Sänger Daniel Dart und Elijah Reyes dem Gitarristen. Anstatt jedoch zu proben und die Combo zu vervollständigen, war es den beiden wichtiger Aufkleber der eigenen, noch nicht existenten, Band zu kleben und sich um Konzertauftritte zu kümmern. Als sie dann mehr oder minder bekannt waren, einige Shows ausgemacht hatten, musste halt auch noch ein Basser und Schlagzeuger her. 

Doch natürlich war nicht diese Geschichte der Grund der Kapelle mal auf den Zahn zu fühlen. Es ist ganz klar der Sound des Quartetts, der sehr geil ist. Für mich klingen die, wie ne schnellere und bessere Version der alten Rancid. Rotzig, rau, ungeschliffen. Mein Gegenüber war Sänger Daniel Dart.

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Huiuiui! Schon wieder Force Attack, sprich Krankmeldung für die Arbeit organisiert, aus der Schule ins wartende Auto gesprungen und schon ging das Abenteuer mit den Spermbirds aus den Autoboxen los!

Erstmal mussten die anderen GefährtInnen für dieses Spekatkel abgeholt werden, welches sich zu einer schönen Stadtrundfahrt und zum Abschied von unserem Auspuff entwickelte!
In Ma-Käfertal war dann der nächste Treffpunkt für uns die Genossen aus der Pfalz, welch schönes Wiedersehn und lustiger Beginn der langen Reise! weiterlesen →

The Gee Strings Interview

| September 22nd, 2007

Wie im Heft versprochen folgend das komplette Interview von und mit den Gee Strings:
The Gee Strings sind sowohl live als auch auf Platte seit Jahren das allerheißeste Eisen, das wir in Deutschland im 77er Punkrock-Sektor am Start haben. Ihr aktueller Longplayer „A Bunch Of Bugs“ ist mit Sicherheit das Beste, das in diesem Jahrtausend bei uns in dieser Richtung veröffentlicht wurde. Als Beweis, und um mich mal selbst zu zitieren, das hier: „Endlose Arschkick-Garantie, kein Verschnaufen. Wer hier stillhalten kann, liegt wahrscheinlich im pathologischen Institut auf dem Seziertisch. Die Gee Strings waren früher schon sehr geil, aber jetzt scheinen sie endlich auch die optimale Besetzung gefunden zu haben. Neben Deutschlands bester Punkgöre Ingi am Gesang und Gitarrengott Bernadette, ist Nik Nasty (Canal Terror, Molotow Soda, The Puke, 1982…) am Bass nun auch schon eine ganze Weile in der Band. Komplettiert wird das Quartett inzwischen durch den neuen Drummer Steve The Beef, der den unglaublichen Olaf abgelöst hat, und sich hier ganz hervorragend und kongenial in die Band einbringt. Kaufen oder Sterben!“ (Review in Punkrock! #3) weiterlesen →

Fanzine-Reviews

| August 25th, 2007

Bad Rascal #2

(A5, 44 Seiten, 1,50 Euro + Porto, Julian Schulte, Am Kupferofen 34, 52066 Aachen)
Jules und Bobso sind zurück mit ihrer zweiten Ausgabe aus Aachen. Weswegen ich diese Nummer nicht an Kollege Obnoxious weitergab, der den Erstling lobte, ist ganz einfach. Die Jungs befragen meinen Polit-Hip Hop-Nachbarn Chaoze One. Da wollte ich natürlich wissen, was der so zu sagen hat. Die gleichen Q&R-Spielchen trieben die beiden noch mit Versus, Ausgang Ost und Keine Ahnung. weiterlesen →

Turbo A.C.’s Interview

| Februar 21st, 2007

Zu dem jetzigen Quartett aus New York kam ich über Social Distortion. Wie ich finde passt das sehr gut, da beide Bands recht gitarrenlastig sind und nen fetten Sound haben. Trotzdem kann man die beiden Combos schlecht vergleichen, was man ohnehin tunlichst vermeiden soll. Jedenfalls machen die Ostküstler geilen Punk, der ganz arg angegreast ist. Darüber laufen Surfgitarren, die in der letzten Ecke einer dreckigen Garage hängen. Also alles heftig rockig mit viel Gepose. Wie und ob man das ernst nehmen muss is mir in dem Falle recht egal. Weil manchmal soll es nur Spaß machen und das macht es allemal. weiterlesen →

Wie genau ich den Tobi kennen lernte weiß ich schon gar nicht mehr. Unsere Beziehung zueinander war sogar schon fast einmal in eine Freundschaft ausgeartet. Nur kam oder kommt es nie so weit, weil wir eben beide fast aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Sprich das Wort Langeweile kommt in unserem Wortschatz, im Bezug auf uns selbst, selten bis gar vor! So trifft man sich kaum, oder zumindest einer von uns beiden ist an eben jenem Abend irgendwie eingespant und beschäftigt. Vielleicht ist genau das die Eigenschaft, die ich an dem Mann aus der Nähe von Karlsruhe so sehr schätze, weswegen ich mich so gerne mit ihm unterhalte. Da kommt immer mehr rüber, als das übliche Suffgelaber, dem ich oft nicht folgen kann. weiterlesen →

Who The Fuck Is … Jan Off?

| Januar 22nd, 2007

Nun, eine Quelle besagt folgendes:
Sir Jan Off
Geboren im Jahr des Herrn 1967 in Craiova, Bulgarien;
Studium der Mikrochirurgie und der Strahlenphysik; danach Holzfällerlehre und dreijähriger Aufenthalt in einem Lungensanatorium an der Schwarzmeerküste.
1991 Umzug nach Deutschland.
1994 als „Volksschädling“ zu drei Jahren verschärfter Zwangsarbeit in den Kaliminen Südostniedersachsens verurteilt. 1996 vorzeitige Entlassung.
Zur Zeit Importeur abgehalfterter amerikanischer Semiprominenter; nebenbei als Leprakranker bei Hochzeiten und Familienfeiern tätig.
Mitglied der kulturbolschewistischen Internationale.
Mitglied des Vereinsvorstand von Traktor Tscheljabinsk. weiterlesen →

Deutsche kauft nicht bei Nazis

| Oktober 31st, 2006

Bela B.

File Download (0:00 min / 3.2 MB)

[podcast]http://www.bpx1992.com/mp3/belab_kauftnicht.mp3[/podcast]

Interview with Pogoradio

| September 14th, 2006

Hier das Pogoradio-Interview, welches im Maximum Rock’n’Roll #275, April 2006 veröffentlicht worden ist.

Interview with Pogoradio

MAXIMUMROCKNROLL: How long have you been doing Pogoradio? How did you start?

Ruedi: Pogoradio is one of about 100 shows which have been broadcasting at the Bermudafunk since the year 2000. Bermudafunk is a local radio broadcasting station which works as an uncommercial association. It is the alternative to tons of public and dumb commercial radio stations. Our Broadcast exists by the multi cultured influence of the variety and the donations of our members. You can hear the shows in four different cities (Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Weinheim). But also as a livestream in the internet. For nearly every music style there is a special show. Besides Pogoradio exist two other punkrock shows, but they suck -huu!! We have also pure political broadcasts about topics like Anti Nuces, Anti fascism, Anti globalisation, Anti sexism …
Bermudafunk was organised and started to fight for its own frequence on the air in the nineties. I’m one of the first members and started directly 2000 and since then every wednesday night I produce a pogoradio show.
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Reviews 5

| Januar 1st, 2006

V.A. – Dirty Faces Vol 1 ½ The EPs 2005
(CD, Dirty Faces)
Was etwas konzeptlos daherkommt stellt sich als Cheapo-CD-Compilation der Dirty Faces-Vinyl-Veröffentlichungen aus dem Jahr 2005 heraus. Als erstes hätten wir da die 7“ „The Kids Just Wanna Riot“, auf der die vier Bochumer Bands District, Die Kassierer, Revolvers und Punx Army jeweils einen Song abgeliefert haben und die vom Reggae-Punk, Schunkel-Punk über Glam-Punk und Streetpunk keine Wünsche offen lassen. Also gut. The Creeks aus Dresden sind mit ihrer Debüt-7“ „Aktion“ vertreten. Sie bieten vier Songs, die mich schwer an The Shocks und Terrorgruppe erinnern. Also auch gut. Zum Schluss gibt’s dann noch die fünf Songs von der einseitig bespielten Kamikatze-12“. Die drei Mädels aus Schweden machen Katzenmusik in Rotzlöffelmanier. Riot Girl-Punk wie er sein muss – schnell, dreckig und laut! Also sehr gut. Fassen wir zusammen: Eine etwas verwirrende Zusammenstellung, an der es aber nach mehrmaligem Hören rein gar nix auszusetzen gibt. Für Schnäppchenjäger sehr zu empfehlen. Obnoxious
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Review 4

| Januar 1st, 2006

SPLIT – The Becks Street Boys / Tatort Toilet
(7“, Matula Records)
Ebenfalls ein Fanzinemacher (Der gestreckte Mittelfinger) ist der Sänger der ersten Band. Doch nicht nur das, sondern auch noch Labelchef von Matula Records, auf dem diese Scheibe erscheint. Quasi ein richtiger Hans Dampf in allen Gassen. BSB aus Wiesbaden feuert zwei richtig nette Songs aus der Hüfte von dem mir „Fuck the cool kids“ besser gefällt. Der punkrockt so richtig schön 77er-mäßig vor sich hin und ist sowieso der beste Song auf der Split. Aber auch die beiden Lieder der „Klokommissare“ können sich durchaus sehen lassen bzw. stehen den BSB in nichts nach. Einziger und alleiniger Kritikpunkt könnte die Stimme des Sängers sein die mir ’ne Spur zu hoch ist. Ansonsten ist das Stück Vinyl ’ne Empfehlung an alle Shocks-Liebhaber. Jene werden ihre helle Freude dran haben und die Wartezeit auf was Neues von den Berliner wird ihnen wunderbar verkürzt. Bocky
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Review 3

| Januar 1st, 2006

KOLLEKTIVER BRECHREIZ – Der Sinn des Lebens
(CD, Höhnie Records)
Das Frontcover ziert ein mit Buntstiften gemaltes Bandporträt, das wohl eine der kleinen Schwestern gemalt hat. Das Positive: Bei den deutschsprachigen Texten kommt eine gute Portion Selbstironie und Humor rüber. Das Negative: Nach dem dritten Lied hat sich der Witz aufgebraucht. Richard
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Reviews 2

| Januar 1st, 2006

Dead Man’s Shadows – The 4P’s
(CD, Captain OI!)
Von dem Londoner Suburbs Trio habe ich vorher noch nichts gehört. Wahrscheinlich weil es die Kapelle nur bis irgendwann 1984 gab. O.k. Crass kennt auch jeder, aber das ist auch ne ganz andere Nummer. Davon abgesehen haben es die drei Jungs aus Stanwell auch nur auf zwei Alben gebracht. Jene welche hier ist die erste und meint mit den vier P’s: Pride, Pacifism, Passion, Perseverance. Quasi ne hippiesk angehauchte Punkband. Musikalisch jedoch merkt man davon gar nichts. Man hält sich an den damals bevorzugt rauen Sound und bleibt im Midtempo-Bereich. Meiner Einschätzung nach hätten sie die schnellere Variante mal versuchen sollen. Wahrscheinlich würde man sie dann heute neben GBH, Exploited oder Discharge nennen. Wie dem auch sei, unter den 13 Bonustracks findet man sowohl die erste als auch letzte Single. Die Einführung in die Band macht Mick Mercer vom damaligen Plastic Bomb Melody Maker. Bocky
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Reviews 1

| Januar 1st, 2006

30.000 KOLLEGEN – HH Punk Rock Serie Vol. 8
(7“, Klartext Records)
Und weiter geht’s im Hause Klartext mit dem Support der eigenen Szene vor Ort. Recht hat er auf alle Fälle. Die Auflagen sind immer stark limitiert – 300 Stk. – was die Teile sicherlich sehr begehrt macht. Doch dieses Mal scheint nicht nur das eine Label produziert zu haben, sondern noch neun(!) andere. An sich keine schlechte Idee, denn so kommt das Teil gut rum und wird auch bald ausverkauft sein, sofern es das nicht schon lange ist. Wer wissen möchte wer da alles die Finger im Spiel hatte, legt sich die Single einfach zu. Aber nicht nur das braucht der Grund zu sein, denn auch die vier Songs der Hansestädter könne sich wieder sehen lassen. Straighter Punkrock mit deutschen Texten, ohne peinliche Ausfälle. Herausragend an dem Werk sind meiner Meinung nach das Cover (junge Normalos annem Tisch innem Café und im Hintergrund explodiert ne A-Bombe) im Bezug auf das zweite Lied „Milchcafeszene“. Bocky
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