Folge 562: Zu Gast waren Jürgen von Rookie Records und Frank von Supernichts. Thema: Das leidige Lied mit der GEMA. Frank ist Rechtsanwalt für Urheber- und Medienrecht und Jürgen schon seit über 25 Jahren vor und hinter der Bühne im Musikbusiness tätig.
Die Sendung möchte Bands und Veranstalter aufklären wie die Dinge mit der GEMA funktionieren.

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Songliste: Interpret, Titel, Album
Love-A — Chefkoch — Eigentlich
The Rancors — Generation Nacktmull — Das letzte Lied der Zeit
Supernichts — Schlecht in kleinen Dingen — Immer wenn ich musst du
Butcher Babes — Don’t Touch — MIX FERTIG
Kommando Petermann — Ich und Elvis (Akustik Version) — Jimmy Hartwig
Frau Potz — Ich will dich — Frau Potz – lehnt dankend ab
Ein Eimer Voll Hass — Penis oder Pommes?! — LoFi Ranger Texas Snack
Oxydation — Gema nach hause — Ruhestörung


7 Kommentare bei “Pogoradio-Sendung vom 9. Mai 2012”

  1. slimer meint:

    Aber das was Alex beschreibt, grenzt schon an Diebstahl ;)

  2. Alex meint:

    Schöne Sendung ! Die Gema Berechnungsgrundlage hat sich vor einigen Monaten geändert. Es wird nicht mehr nach Raumgröße und Eintrittspreis berechnet sondern prozentual vom Umsatz, Einnahmen durch Sponsoring einberechnet. Im Moment sind das 4% ,in den nächsten Jahren soll das auf 7% angehoben werden. Dadurch haben sich meine Abgaben verdreifacht. Die Gema hat auch versucht an die Gastronomie ran zu gehen, aber das scheint zum Glück wohl doch nix geworden zu sein.
    Infos dazu findet man unter folgendem link auf der Gema Seite unter punkt 2. Allgemeine Bestimmungen. https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_ad/tarif_u_k.pdf

    grüße

  3. Gradimir meint:

    @Rüdi
    Jep, jeder Diebstahlvergleich zieht nicht, wenn er aus der Lebenswelt entliehen wird. Es ist eben eine einzigartige Problematik und genau daher braucht sie eine spezielle Lösung, die es noch zu finden gibt.

  4. lfo meint:

    Um das Thema noch weiter aufzudröseln mit dem Urhebergedöhns: aktuell muss die Band Napoleon Dynamite ordentlich latzen wegen 20 bedruckter Shirts mit nem Foto eines B-Promis. Da frage ich mich, ob die ganzen Coverartworks von Crass, Dead Kennedys und anderen lizensiert wurden oder Fotografen je Kohle sahen. Ansonsten geht´s ja in der Debatte (bei Punk jetzt weniger) eher um Sampling, z.B. mit lustigen Rechnungen, wie teuer so ne Plattenproduktion inkl. aller Royalties wäre: http://www.crackajack.de/2012/05/08/beastie-boys-sued-for-samping-on-pauls-boutique/

  5. Pogoradio meint:

    Die fünf größten Irrtümer im Urheberrechtsstreit:

  6. slimer meint:

    Der Link passt zur Sendung: http://youtu.be/FVuXfpXKVZo

    Ich weiß leider nicht wie viel davon war ist, aber das die großen Bands/Künstler das meiste Geld abgreifen und sich von den kleinen Bands/Künstlern finzanzieren lassen, deckt sich mit dem Inhalt der Sendung. Leider lechzen die Krümel nach dem großen Stück vom Kuchen und unterstützen indirekt das skurrile und korrupte System.

  7. Rüdi meint:

    Bei 1:25: Schlechtes Beispiel mit dem Schnapsladen und Flaschen klauen. Da hier ja tatsächlich ein Diebstahl stattfindet.
    Wenn Daten illegal kopiert werden verhält es sich eher so wie wenn man bei einem Konzert keinen Eintritt bezahlt, sondern sich durch den Zaun reinschmuggelt.
    Der den Zaun hochhält ist der Uploader und der die Chance nutzt, ohne Eintritt zu bezahlen die Bands zu sehen, ist der Downloader.
    Es wurde nichts geklaut aber die Leistung des Veranstalters erschlichen. Der Schaden lässt sich dadurch auch nicht exakt messen, da der durch den Zaun Geschlichene, vielleicht gar nicht auf das Konzert gekommen wäre, hätte er Eintritt bezahlen müssen.