CRASHED OUT – Crash & Burn

| Juli 12th, 2011

(CD, I Hate People Records)
Wow, das ist wahrscheinlich eines der schlechtesten Cover aller Zeiten! Man sollte meinen, dass heutzutage wirklich jeder Photoshop gut genug bedienen können sollte, dass so was nicht dabei rauskommt. Der Schriftzug an sich ist ja schon echt bitter und erinnert einen stark an WordArt, nimmt man dazu aber noch dieses verpixelte hässliche kaputte braun-gelbe Auto, das wohl brennen soll und den lieblosen Albumtitel, der darunter gerotzt ist, macht das die Katastrophe perfekt. Da bin ich echt froh, dass ich die CD bekommen hab, denn wie das ganze auf LP-Größe aufgebläht aussieht, will ich mir gar nicht ausmalen. Das ist echt schade, zumal die Musik gar nicht schlecht ist. Die Band kommt aus England und spielt schon seit 1995 zusammen Punk’n’Roll für die Arbeiterklasse. Da geht’s um dreckigen Rock’n’Roll und Kämpfe in Bars, und andere Dinge die man halt so macht, wenn man ein richtig harter Bursche, oder in einigen Songs auch eine harte Frau, ist. Natürlich geht’s auch um den guten Freund Alkohol, und dass den die Band schon in rauen Mengen zu sich genommen hat, lässt sich deutlich an der Stimme des Sängers heraushören. Fett produziert und auch musikalisch passt alles. Aber einen Ausreißer gibt’s dann doch noch zu beanstanden. Wenn die Band im Song „Son Of A Gun“ singt: „I only wanted what’s always been said, a cook in the kitchen and a whore in bed“ weiß man eben nicht, ob das jetzt den dummdreisten Humor der Band beschreibt oder deren reaktionäre Weltsicht. Für Fans des Genres durchaus zu empfehlen. Martin



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