http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2011/07/BUNKAANGST-–-Fang-nicht-an-aufzuhören-hör-nicht-auf-anzufange.jpg 425w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(7“, My Delight Records)
Zwischen Fehlfarben und Skeptiker war mein erster Gedanke als ich die kleine Scheibe des gemäßigt flotten Dreiers aus Göttingen auf den Plattenteller gelegt hatte. Ein Blick auf’s schlichte, schwarzweiße Papp-Cover – das ein paar Gänse zeigt von denen eine durch einen Trichter gemästet wird (der Trichter setzt sich im schmalen Booklet übrigens fort und setzt die Texte frei) – erinnerte mich an den Hinweis meiner Ex-Kollegin, dass in Frankfurt auf dem Main und in den Parks die heimischen Stockenten immer mehr durch die eingeflogenen Nilgänse vertrieben werden. Meine nachfolgenden vogelkundlichen Beobachtungen bestätigten diese Aussage. Was das mit der 7“ zu tun hat? Nichts. Ich wollte es einfach mal loswerden. Bunkaangst machen das, wovon ich vorhin schon sprach und sind darin gar nicht mal schlecht. Nichts Weltbewegendes, aber was Bewegendes. Der letzte Titel „Schrankwand Eiche rustikal“ erinnerte mich an den Namen einer Band vom Kollegen Hötsch Höhle, die sich einfach nur Schrankwand nannte. Hat aber wieder nichts mit der Scheibe zu tun. Ich bin einfach zu abgelenkt. Zu viele Erinnerungen, die sich hier auftun. Bunkaangst glänzen durch nichts als ihre schlichte Einfachheit und Eindringlichkeit. Unaufdringlich eindringlich und sehr einprägsam. Der Sound von dem ich mir für ruhigere Stunden mehr wünschen würde. Obnoxious



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