MOFAKETTE – Restschluck

| Februar 19th, 2011

(CD, Rookie Records/Toxic Toast)
Hab mich lange davor gedrückt, diese CD zu besprechen. Irgendwie ist mir nichts Tolles dazu eingefallen, weil ich eigentlich nix mit der Mucke anfangen kann. Aber ich versuch’s jetzt einfach mal: Mofakette – was für ein doofer Bandname ist das denn eigentlich? – machen eine merkwürdige Mischung aus Punkrock, Hamburger Schule – obwohl sie aus Stuttgart sind – und rotzigem Mainstream. Trotzdem muss ich mich zeitweise dabei erwischen, wie ich unruhig mit dem Arsch wackle. Grenzwertige Situation also. Die Attitüde und die Grundhaltung stimmen größtenteils, obwohl ich hier und da bei den Texten schon mal die Stirn runzeln muss. Und was letztlich übrig bleibt, ist so mittelprächtig. Das klingt jetzt alles irgendwie nach: „Die CD ist scheiße, aber ich will es nicht so klar sagen“, aber das stimmt so auch nicht. Denn Mofakette können was. Zwar nichts was mir den Zipfel zum Stehen bringt, aber okay, sie haben Witz, eine eigene Meinung, weit reichende musikalische Fähigkeiten und Einflüsse und halten mit Selbstironie mit Blick auf sich selbst und die Szene nicht hinter dem Berg. Und das ist schon mal ziemlich viel von dem, was den ganzen tollen Nietenkaiser- und Besserwisser-Punkbands fehlt. Kann man also durchaus mal im Netz anhören und abchecken, ob sie vielleicht sogar richtig gut sind. Andere Menschen behaupten das zumindest. Und je öfter es mir anhöre: Sie könnten sogar recht haben … Obnoxious



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