GRINGO STAR – All Y’All

| Oktober 5th, 2010

(CD, My Anxious Mouth / Cargo Records)
Beim ersten Hören dachte, dass „All Y’All“ so als Hintergrund-Mucke schon ganz okay ist. So zum Abspülen, Wäsche aufhängen oder Hausaufgaben machen. Es wäre so, als ob man eigentlich keine Musik hören würde, aber trotzdem so ein bisschen lala auf den Ohren hat. Beim zweiten Mal Anhören dachte ich, dass das schon eine ziemlich langweilige Scheiße ist. Beim dritten Durchlauf, denke ich, dass schon einiges mehr als Scheiße dahinter steckt. Denn Gringo Star können was. Man muss sich nur drauf einlassen können. Vordergründig bleibt es langweilige Scheiße, aber halt Scheiße, die angepisst ist, melancholische Scheiße. Western-Americana-Scheiße mit spürbarer Punk-Haltung. Nicht dass man diese Hören kann, aber man kann sie spüren. Und sie geht ziemlich unter die Haut. Wenn jetzt jemand aufgrund dieser Besprechung die CD kauft und mich danach an den Eiern aufhängen möchte, weil ich sie geringfügig gelobt und empfohlen habe, so könnte ich diesem Jemand wahrscheinlich gar nicht mal böse sein. Aber ich bleibe dabei, Gringo Star sind an den Wurzeln des Rock’n’Roll angekommen und interpretieren ihn in einer ganz phantastischen Art und Weise. Erinnert mich auch irgendwie an Ween. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, denn sonst schaufle ich mir doch noch mein eigenes Grab. Obnoxious



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