Underdog #31

| September 29th, 2010

(A5, 76 Seiten, 2,50 Euro + Porto, www.underdogfanzine.de )
Wie so oft las ich im Underdog die Fanzine-Reviews zuerst und wie immer legte ich das Teil dann zur Seite, weil mir der Fred mit seiner überheblichen Weltverbesserer-Art irgendwie gegen den Strich geht. Keine Ahnung, ob es mir nur so vorkommt oder ob ich die Passagen überlese, in denen er seine Fanziner-Kollegen lobt, ich jedenfalls habe den Eindruck, dass der gute Mann ständig was zu mäkeln hat. Das eine Heft hat keinen politischen Beitrag, das andere zu große Bilder, das nächste ist zu sehr Egozine, ein weiteres nicht; die eine Frage geht zu wenig ins Detail, das andere Detail ist unwichtig, dort ist das Komma dick gedruckt und hier wird die Schriftart gewechselt; zu guter Letzt fällt einem der Waschlappen vom Haken und in China fällt ein Sack Reis um, weil Fred ihn nicht selbst korrekt nach seinem Gutdünken platziert hat. Wie anstrengend Kerle, fuchtel doch in deinen Kritiken nicht so sehr mit dem Zeigefinger in der Luft herum. Denn wie’s der Teufel will landet der mal in deiner Nase oder deinem Auge. Oder noch schlimmer, erst in deiner Nase, dann in deinem Mund und dann erst in deinem Auge! Stattdessen pack dich an deinen eigenen Hammelbeinen und erfülle deine geforderten Aufgaben. Schließlich ist ne komplette Biographie von Karl Nagel bloß halb so interessant, wie die kontroversen Angelegenheiten seiner Geschichte, die du extrem oberflächlich behandelst. Ansonsten ist das Underdog aus Wildeshausen in der Nähe von Großenkneten natürlich immer empfehlenswert. Bocky



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