Trust #140

| September 27th, 2010

http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/cover140-293x400.jpg 293w, http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/cover140.jpg 298w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(A4, 68 Seiten, 2,50 Euro + Porto, PF 110762, 28087 Bremen)
Bisher habe ich ja immer behauptet, das Trust ist mal so und mal so. Also entweder gefällt mir eine Ausgabe oder sie gefällt mir nicht. Diesmal ist das etwas anders. Eigentlich dachte ich nämlich bis etwa zur Heftmitte, dass mir #140 definitiv nicht gefällt, bzw. sie mir inhaltlich mal wieder eine Million Kilometer weit am Arsch vorbei geht, weil ich mit den vertretenen Bands einfach absolut gar nichts anfangen kann. Und eigentlich war der Fall schon abgeschlossen. Bis dahin hatte ich mich neben den einleitenden Kolumnen (okay, die kann man immer lesen!), den News (nimmt man mit) und den Dates (Veranstaltungshinweise sind immer nützlich) durch einen sehr vertrackten Artikel gebissen, der sich mit den Zusammenhängen von Skateboarden und Punk/HC-Mucke auseinandersetzt. Sehr ausführlich, sehr langatmig, sehr überflüssig, weil halt naja. Amüsiert habe ich mich übrigens, weil Jan (Übersetzer dieses Beitrags eines amerikanischen Gastautors) sich später im Heft in einem Review des Ranggeschichten-Fanzines selbst von der dortigen Omnipräsenz von Rollbrettern gelangweilt fühlt. Ey Jan, woher also Dein Interesse für diesen Artikel?
Danach folgt ein Interview mit der HC-Band Ritual, das eigentlich in Ordnung geht, mich aber in seiner Bleiwüstenhaftigkeit ebenso ermüdet. Und dann Death Metal mit Nunslaughter. Gut, der Typ hat ganz vernünftige Ansichten… die hab ich aber glaube ich auch. Das Interview kann man zwar gut so stehen lassen, aber ich denke, mir fehlt da einfach der Bezug. Schon Heftmitte und… Blop! Schalter umgelegt! Sehr geiles Interview mit den Schwarzwald-HC-Catweazles von Corrosive. Unbedingt lesenswert und spaßig. Da wünscht man sich die HC-Steinzeit-Jungs direkt vor sich auf die Bühne. Und dann Rev. Nørb, in den 90ern Frontmann von Boris The Sprinkler, einer PopPunk-Band, die man echt nicht unbedingt kennen muss (obwohl sie damals in diversen Kreisen frecherweise ohne Ende abgefeiert wurde). Was der Typ aber hier vom Stapel lässt ist allein schon die 2,50 wert. Kann man sich echt nicht beschweren. Daniel von Cobra Records darf auch ein paar Interview-Worte zu seinem Label sagen und dann halt noch Reviews von Tonträgern und Literatur. Ach, nicht zu vergessen, das leider viel zu kurze Interview mit den oberschwulen Punkern von Limp Wrist. Das hätte man wirklich viel ausführlicher machen können. Alles in allem also ein Heft mit High- und Lowlights und der „neue“ Layouter scheint so langsam seinen „Trust-Weg“ gefunden zu haben. Insgesamt schafft’s der Daumen dann also doch noch deutlich nach oben. Obnoxious



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