Proud To Be Punk #13

| September 1st, 2010

(A5, 78 Seiten, Jan Sobe, Stockartstraße 15HH, 04277 Leipzig)
Das PTBP-Fanzine ist quasi ein alter Bekannter, habe ich doch schon so einige dieser Heftchen gelesen. Das ist aber alles schon eine Weile her und somit ist die Nummer 13 die erste Ausgabe seit der 10, die ich in meinen Händen halte. Eigentlich hat sich nicht viel geändert, das PTBP ist immer noch schwarzweiß, immer noch in A5 und hat immer noch so Anarchopunk-Lagerfeuerromantik-Cover. Inhaltlich gibt es wieder einen Mix aus Musik, Interviews von Bands und Einzelpersonen und Politik, bzw „Szene“-Artikel. Beim Namen genannt wären das das ROMP-Fanzine, Gentrification, „Punks not Red“ und ähnliches, Kunti (welcher ein Ostpunkradio macht) die „Roten BergsteigerInnen“, eine History zur Band The Annoyed usw. Die mir in den früheren Ausgaben immer negativ aufgefallenen ellenlangen Konzertberichte fehlen zum Glück. Alles in allem ein sympathisches Heft, jedoch vermisse ich ein wenig den Humor oder Selbstironie, stellenweise lesen sich die Artikel etwas trocken. Besonders gut gefallen hat mir der Artikel, in dem Bekannte von Jan etwas zum Thema „Political Correctness“ sagen und sich kritisch mit dem Begriff und der Thematik auseinandersetzen. Auch wenn das Potenzial der Thematik in den wenigen Seiten noch nicht ausgereizt ist, regt der Artikel gut zum Reflektieren an. Chris



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