http://www.pogoradio.de/wp-content/uploads/2010/09/CYCO-SANCHEZ-SUPERGROUP-–-Fishing-For-Zombliments.jpg 350w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" />(CD, Sunchess Records)
Cyco Sanchez verschlug es von Mexiko nach Tübingen. Dort wollte er eine Garagenpunkband gründen, fand in der Tübinger Underground-Szene drei interessierte Mitstreiter und formierte seine Supergroup. Nach anfänglichen Erfolgen sattelte Cyco um, zog wieder nach Mexiko und wurde Kunstmaler. Die drei Mitstreiter machten aber weiter und lassen sich via Elektropost Cycos Stücke, welche er neben seiner Kunstmalerei nach wie vor komponiert, schicken. Cyco dient nur noch als Spiritus Rex der Band, ist aber durch seine egozentrischen Songs (z.B. „Cyco Sanchez Sells His Soul“, „No Tears For Cyco Sanchez“ oder „Living Next Door To Cyco“) stets präsent. Soviel zur Historie, nun aber zur Musik: Die Cyco Sanchez Supergroup macht ungezierten und daher guten Garagenpunk, welcher präzise auf den Punkt gebracht ist. Schnörkel wie eine zweite Gitarre, Farfisa oder Überlängen werden bewusst ignoriert. Das Ergebnis ist genial – rudimentär nach vorne treibender Garagenpunk mit klasse Arrangements und Melodien. Als ob Billy Childish seine Finger im Spiel gehabt hätte. Hat er aber nicht, ist auch nicht nötig, wenn man sich auf Cyco Sanchez beziehen kann. „Cyco Sanchez Has A Drink“ könnte der Mallorca-Sommerhit 2010 werden, wenn die Urlauber dort nur Geschmack hätten. Garagen haben wieder eine Zukunft. Und die Supergroup auch. Großartig! HH



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