(Taschenbuch, Diogenes Verlag, 448 Seiten, 10,90 Euro)
Alles wird Gut? Quatsch! Nichts, aber auch gar nichts wird gut! 24 Stunden, von Dämmerung zu Dämmerung reist der junge Schriftsteller Johnny Tristano mit Freunden durch die Nächte. Auf der Suche sind sie: nach dem Großstadt-Mythos, Drogen, der „blauen Nacht“ oder sich selbst. Sie landen meist nur in dunklen Kneipen, abgefuckten Wohnungen oder auf abgefuckten Frauen. „Alles wird gut“ ist kein Roman, sondern eine Art Erzählungsband. Manchmal in Form von Monologen, Drogenprotokollen, Halluzinationen und Gesprächen, manchmal doch auch als Erzählung. Doch auch. Jörg Fauser, Autor, Reporter und Beatnik wurde manchmal als „deutscher Kerouac“ bezeichnet. Gar nicht so verkehrt. Er ist Autor und Journalist für die Underdogs, weil er selbst manche Jahre einer war. Fauser hat Kraft in seiner Sprache, Ausdruck und er reißt die Leser mit wie ein Rausch. „Alles wird gut“ ist ein Roadmovie. Ohne Movie. Kino nur im Kopf. Nur in grau und blau. Intensiv. Klar. Berauschend. Ein Freund, noch kaputter als man selbst. Alles wird Gut? Nichts, aber auch gar nichts wird gut … Igor Frost



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