Plastic Bomb #70

| August 30th, 2010

(A4 + CD, 80 Seiten, 3,50 Euro, an vielen Bahnhöfen)
Das Überraschendste der Ausgabe ist wohl der sang- und klanglose Abgang von Swen Bock, einem der beiden Begründer dieser Fanzine-Institution. Etwas befremdlich finde ich ein paar Aussagen von Abgefuckt-Liebt-Dich-Macher Jan Rakete, die darlegen, dass er wohl nie sonderlich tief in dem ganzen Punkfilm drin war. Ober das als Chef des größten deutschsprachigen Punkportals gewesen sein muss, ist mir grad mal egal. Stattdessen beschäftigte ich mit Telemark, die etwas bescheuert daher kommen und der halbe Tourbericht über Oi Polloi roppt auch nur bedingt. Dave Dictor hingegen erweist sich als äußerst interessanter Gesprächspartner gegenüber Helge, der zu meinem Lieblingsbomber wurde. Irgendwie war ich dann auch schon fast durch. Klar, die Story über die Pestpocken wurde noch gelesen und auch die Rubrik „Anders Leben“ gecheckt. In letzterer fand ich vor allem den Teilartikel über schwule Pornos gut beleuchtet und auch die Aussagen von Seein‘ Reds Jos. Klar is die Bombe ein gutes und wichtiges Heft, aber in letzter Zeit geht sie mir nicht mehr so gut ab. Mich beschleicht das Gefühl es könnte an der, zumindest mir so vorkommenden, lieblosen Aufmachung liegen. Bocky



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