OX #87

| Juni 8th, 2010


(A4, 116 Seiten, 4,50 Euro + CD, am Bahnhofskiosk)

Aufrgund von Lemmy von Motöhead, der uns von unter seinem Hut aus anschaut, hätte ich das Ox im Bahnhofskiosk wohl etwas länger suchen müssen, hätte ich es nicht nach Hause geschickt bekommen. Denn mit ihm als alten Metalhead hätte ich nicht auf dem Cover gerechnet. Damit will ich zwar nicht behaupten, dass Peter Maffays bekannterer Bruder – ei wegen der Wanderwarze, meeensch – kein Punkrocker im herkömmlichen Sinne ist, doch verwunderlich ist es trotzdem. Der Wust an Inhalt kann mich wie immer nur bedingt, bis wenig überzeugen. Aber das wenige ist dann gut, weil sauber recherchiert und aufs Papier gebracht. Doch wenn ich bedenke, dass ich für den Teil hätte 4,50 Euro hinlegen müssen, dann muss ich ganz ehrlich zugeben, weiß ich nicht, ob ich es gemacht hätte. Für Joachim und seine fleißigen Helferlein kann man von Glück sagen, dass nicht alle so denken wie ich und sich seine Ansprache bzgl. Abos zu Herzen genommen haben. Man kann vom Ox halten, was man will, aber schaut mal bspw. nach England, dann wird einem ganz schön übel, wenn man sieht, dass es etwas Vergleichbares gar nicht gibt. Ind em Sinne ist die taz-Manier schon wieder richtig und hilft vielleicht hier und da mal über eine Anzeige hinweg, für die man einen Artikel machen muss. Bocky



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