Taugenix #11, #12

| März 17th, 2010

(A4 + CD, 68 Seiten, 3 Euro + Porto, Taugenix Fanzine, Postfach 3530, 29235 Celle)
Die für mich interessantesten Artikel kommen leider erst zum Schluss – nämlich die Interviews mit Die Bockwurschtbude (deren 10“ ich in dieser Ausgabe reviewtechnisch abgefeiert habe) und Fabsi vom Zentralkommitee (ZK), der ja heute noch mit den Mimmis aktiv ist. Mit solchen Artikeln vor Augen kann ich mich entspannt auf’s Scheißhaus verdrücken und mich auf ein paar unterhaltsame Minuten freuen. Hach, und was soll ich sagen? Ist doch schön, wenn die Erwartungen nicht enttäuscht werden. Außerdem sehr aufschlussreich fand ich den Bericht und das Interview über die Besetzung des Boehriger-Baugeländes in Hannover-Kirchrode, wo ein Tierversuchslabor gebaut werden soll. Sowohl die Aktion an sich, als auch der zu lesende Beitrag können nicht genug gelobt werden… Außerdem gibt es halt Interviews mit Bands, die mich aus musikästhethischen Beweggründen jetzt nicht so sehr interessieren. Allein, ich hab sie trotzdem gelesen und wurde größtenteils auch bestätigt. Der Vollständigkeit halber hier aber die Protagonisten: Lost Lyrics, Popperklopper, Emoklopper, Die Siffer, Die Oralapostel, Ausgelebt, Alex Tsitsigias (Schrottgrenze) und Spinerette. Die Kolumnen und der FC St. Pauli-Artikel konnten mich auch nicht hinter dem warmen Ofen hervor locken. Geschenkt. Kann lesen wer will, und davon wird es noch genug Leute geben. Das Taugenix besticht einmal mehr durch sein professionelles Layout und die Hochglanzaufmachung. Natürlich ist auch wieder eine CD mit am Start, außer ein paar der Bands im Heft z.B. mit: Baffdecks, Hagbard Celine, Brigade S., Blutjungs, Rotzenplotz, Abszess und Mittelfit. Unterm Strich: Für Deutschpunk-Fans ein Must have, der Rest muss es selbst wissen … Obnoxious

Achtung: das war die letzte Taugenix-Ausgabe. Mehr dazu hier:

Taugenix #10

(A4, 68 Seiten, 3 Euro + CD, am Bahnhofskiosk)

Klar greife ich auch an dieser Stelle den Vorfall mit Frei.Wild auf. Schließlich gehört das Taugenix zu Nix Gut, wie Kaufland zu LIDL, nämlich zu 100%. Na und klar finde ich es dufte, dass in dem Heft Bands drinne sind wie meine alten Kumpels von den Pestpocken. Auch die Zusamm-Rottung finde ich noch ebenso lesenswert wie das Gespräch mit Mikro, der immerhin noch 50% der lebenden Abstürzenden Brieftauben ist. Was mich aber tierisch langweilt ist, sind die vom eigenen Label aufbereiteten Bands, oder die Bad Nenndorf Boys, um der Kooperation Go2Rock mit Sunny Bastards gerecht zu werden. Wobei, diese Zusammenarbeit ist von den Ruhrpottlern glücklicherweise auch schon wieder aufgekündigt worden. Ehrlich gesagt will ich an der Stelle schließen und bin mal gespannt wie sich Chefredakteur Steff zu dem T-Shirt Druckvorfall äußert. Kommt immerhin ganz schön was zusammen: Christen, Behinderte, Nazis; da würden andere tolle Verschwörungstheorien draus basteln. Bocky



Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen