Liebe „Battle Of The South“-Besucher,
Angesichts diverser bedauerlicher Umstände bei „Battle Of The South-Festival“ am verg. Samstag und auch in Reaktion auf einige berechtigte Beschwerden von Gästen des Konzertes möchte ich als Veranstalter kurz Stellung zu einigen Vorwürfen beziehen.
Ich gehe im Folgenden auf die am häufigsten genannten Beschwerden ein:

„Die Wartezeiten am Einlass waren viel zu lang“:

Das stimmt leider. Wir hatten 2009 ja bereits ähnliche Probleme und haben deswegen, wie auf den Flyern angekündigt, heuer einen zusätzlichen Einlass für VVK-Karten-Besitzer gemacht. Leider hat das nicht allzu viel gebracht, weil der Bodycheck durch die Securities viel zu viel Zeit in Anspruch genommen hat. Es waren v.a. am Anfang zu wenig Securities im Einsatz – wir haben dann zwar mehr Securities geordert, aber halt leider zu spät und es hat natürlich auch einige Zeit gedauert, bis diese da waren. Aus Sicherheitsgründen sind wir sowohl seitens der Stadt Augsburg als auch der Polizei verpflichtet, alle Rucksäcke zu durchsuchen und die Besucher nach Waffen etc. abzutasten. Wir werden im kommenden Jahr mind. 2 Stunden vor Auftritt der ersten Band Einlass machen, und es werden von Anfang an mehr Securities im Einsatz sein. Bitte entschuldigt das Gedrücke und Gezerre am Einlass und auch die Tatsache, dass manche Türsteher etwas entnervt waren und dadurch vlt. etwas unfreundlich. Sie waren am Anfang einfach überfordert.

„Die Kantine war insgesamt einfach vollkommen überfüllt“:

Auch das trifft leider zu. Wir waren irgendwann vor der Wahl gestanden, niemanden mehr reinzulassen oder in Kauf zu nehmen, dass es drinnen sehr eng wird. Wir haben uns auch deswegen für letzteres entschieden, weil sehr viele Besucher von weit her angereist sind und jeder kann sich glaube ich vorstellen, wie beschissen es ist, wenn man stundenlang anreist und dann nicht mehr reinkommt. Wir werden im nächsten Jahr entweder in eine größere Location umziehen müssen oder die Besucherzahl von vorne herein begrenzen. Es tut mir leid, dass einige Besucher das Konzert durch die hohe Besucherzahl nicht mehr ganz so genießen konnten, es waren aber wirklich auch viele Leute da, denen es trotzdem sehr gut gefallen hat.

„Der Eintrittspreis war grundsätzlich zu hoch“

Für diesen Vorwurf habe ich nur insofern Verständnis, weil manche durch die langen Wartezeiten am Einlass 1 oder gar 2 Bands verpasst hatten, für die sie ja eigtl. auch bezahlt hatten. Auch dies geht zu unseren Lasten als Veranstalter, und wie oben schon gesagt: wir machen nächstes Jahr wesentlich früher Einlass, dann wird es dieses Problem nicht mehr geben. Wer allerdings grundsätzlich der Meinung ist, 19,- Euro für 8 Bands ( davon 6 bundesweit bekannte !! ) sind zu teuer, der ist sich nicht darüber bewusst, welche Unkosten so ein Konzert für mich bedeutet und auch was für ein finanzielles Risiko. Die Bandgagen sind z.B. mit den Verhältnissen von vor ca. 5-10 Jahren nicht mehr zu vergleichen, Hotelübernachtungen der Bands und Catering verschlingen große Summen, von den Ausgaben für Securities, GEMA-Gebühren, sonstiges Personal, Versicherungen usw. ganz zu schweigen. Auch scheint manchen Leuten nicht bewusst zu sein, was für ein Aufwand hinter so einer Veranstaltung steckt . das dafür dann auch ein bisschen was hängen bleiben soll, lasse ich mir nicht zum Vorwurf machen. Jeder, der ein Konzert dieser Größenordnung meint auf die Beine stellen zu können, das dann nur paar Groschen Eintritt kostet, soll es tun . und damit auf die Schnauze bzw. den Boden Realität fallen.

„Es ist eine Frechheit, dass unter-18-jährige die Veranstaltung um Mitternacht verlassen müssen“
Wir haben auf den Flyern und im Internet darauf hingewiesen, dass grundsätzlich erst ab 16 Jahren Einlass gewährt werden kann und dass alle unter 18 kurz nach Mitternacht raus müssen. Dies ist einfach eine gesetzliche Sache, die wir nicht zu verantworten haben, an die wir uns aber als Veranstalter halten müssen, sonst werden uns Strafen seitens des Ordnungsamtes aufgebrummt, die ungeheuerlich sind. Auch ich bin nicht volljährig zur Welt gekommen und kenne das Problem, früher wurde das aber alles etwas liberaler gehandhabt … Im Gegensatz zu vielen anderen großen Indoor-Festivals hat bei uns aber nur eine einzige Band nach Mitternacht gespielt, und wir werden uns im nächsten Jahr bemühen, das ganze Programm noch weiter nach vorne zu verlegen, sodass das Liveprogramm um 00.30 beendet ist und somit auch unter 18-jährige (fast) alles mitbekommen können.

„Warum gelten in der Kantine keine Formulare zur Übertragung der Aufsichtspflicht wie in manchen anderen Clubs ?“

Laut unserem Vermieter Musikkantine GmbH & Co. KG handelt es sich bei diesen Formularen um eine rechtliche Grauzone; d.h. die Rechtswirksamkeit dieser Formulare ist offb. nicht eindeutig geklärt. Wir haben in der Kantine als Fremdveranstalter nicht das Hausrecht und müssen somit hinnehmen, dass die Kantine derlei Formulare grundsätzlich nicht akzeptiert. Auch dies bedaure ich, kann es aber nicht ändern. Wendet Euch mit Beschwerden über diese Sache bitte an die Kantine.

FAZIT:

Wie hoffentlich manchen jetzt klar geworden ist, will ich mich nicht aus der Affäre ziehen und nehme gerne Stellung zu den uns gemachten Vorwürfen. Ich bin mir auch nicht zu schade, mich für diverse Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, die zu meinen Lasten gehen.

Wir bitten Euch aber auch zu verstehen, dass es wohl kaum eine Veranstaltung geben kann, bei der alles perfekt läuft und wie oben beschrieben: für viele Probleme haben wir bereits eine Lösung gefunden und an anderem arbeiten wir. Wir würden uns freuen, viele von Euch trotzdem auch in Zukunft beim „Battle Of The South“ und anderen Veranstaltungen von ALTER LAN – PRODUCTIONS begrüßen zu dürfen.

Wer sich persönlich an mich / uns wenden möchte und ein Feedback abgeben, kann und soll das gerne tun: judge@alter-lan.de

Machts gut und hoffentlich bis bald,
ALTER LAN – PRODUCTIONS http://www.alter-lan.de
concerts – booking – promotion
Inh. Judge Knauer
Seydlitzstr. 6
86165 Augsburg
Germany



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