Commi Bastard #8

| Juni 25th, 2009

(A5, 60 Seiten, 1 Euro + Porto, commi-bastard@gmx.de )
Das Berliner Redskin-Zine kann diesmal mit einigen hochkarätigen Interviews aufwarten: Neben der RASH-Oi!-Band Redkick aus Metz und den Freiboitern geben sich auch die schwer empfehlenswerte russische Streetpunk-Kapelle Nitschego Choroschego und Red Devil vom verblichenen RASH-Fanzine „Revolution Times“ die Ehre. Mein persönliches Highlight ist aber selbstverständlich das Gespräch mit Kumpel Daško von Red Union, meiner ersten Liebe in Sachen Punkrock aus Novi Sad. Der lässt mal wieder kein gutes Haar am seit zwei Jahrzehnten in seinem Heimatland Serbien vorherrschenden Nationalismus – ganz im Gegenteil zu so manchen deutschen Linken, die aus falsch verstandenem Antifaschismus, Antiimperialismus oder was auch immer regelmäßig die dollsten Dinger über die politische Situation in besagtem Land von sich geben. Die gewohnte Portion Geschichte gibt’s diesmal zu Joe Hill, dem Hintergrund zu The Clashs „White Riot“ sowie (wie immer) zum Zionismus. Letzteres hat damit zu tun, dass der Macher für die Antideutschen nicht viel übrig hat, was ich zwar nachvollziehen kann, aber hier erstens auch schon wieder zu plakativ und undifferenziert rübergebracht finde, und zweitens wird mir mit einer jetzt schon vier Teile umfassenden Reihe zum Zionismus und der Fixierung auf die Germanozentriker-mit-umgekehrten-Vorzeichen sowohl dem Nahostkonflikt als auch dem deutschen innerlinken Gartenzwergkrieg zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Mr. Alf Garnett

www.myspace.com/commibastardfanzine



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