blutjungs(CD, Phonowerke Luna)
Auch wenn das Etikett „DÄ für Gothics“ wohl mittlerweile ziemlich ausgelutscht sein dürfte, hat es doch nach wie vor seine Berechtigung. Und wieder werden hier obskurste Alltagsereignisse und zwischenmenschliche Schoten völlig verstrahlter Kreaturen in zuckersüßem Gruftpop verwurstet, dass es eine wahre Freude ist. Ob die frappierende (akustische) Ähnlichkeit des Sängers mit Bela Felsenheimer nun beabsichtigt ist, sei mal dahingestellt, zur Mucke passt es jedenfalls mehr als irgendwelches Andrew-Eldrich-Gemurmel. Vor allem aber zu den Texten, die sich nicht scheuen, ab und an auch mal ’nen Ausflug in pubertäre Gefilde zu unternehmen: „Ich kenn deine Krankenakte und ich lass es lieber sein – dein Gynäkologe ist in meinem Turnverein…“. Ergo: nicht allzu engstirnige Schwarzkittel sollten mal auf Tuchfühlung gehen. Snitch

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