Plastic Bomb #64

| April 19th, 2009

(A4 + CD, 76 Seiten, 3,50 Euro + Porto, PF 100205, 47002 Duisburg)
In Sachen Outfit beschreitet man in der Bombe neue Wege und sieht, wirkt, fühlt sich immer DIY-mäßiger an. Sprich das Aushängeschild deutschsprachiger Punk-Fanzines wird vom Papier her immer dünner. Inhaltlich kann man das nicht unbedingt behaupten, wobei das Adicts-Interview ähnlich schmalbrüstig rüber kommt, wie unseres. Aus dem Interview mit Black Fag hätte man auch mehr machen können. Den Tiefpunkt erreicht diese Ausgabe wenn Björn mit Menace spricht. Leider muss ich mich fragen, wann der Gute aufhört alte Helden zu befragen, die so rein gar nichts mehr zu sagen haben? Die tingeln doch wie viele ihrer alten Kollegen nur noch durch die Gegend, um sich daheim nicht zu langweilen und umsonst Bier bekommen. Der Rest der Ausgabe ist wie gewohnt unterhaltsame, gute Kost. Insbesondere die ausführlichen Aufeinandertreffen mit Assasinators und Oi Polloi. In der Rubrik „Anders Leben“ kommen die „Let’s fight white pride“ Leute zu Wort und erklären den Unterschied zu „Good Night White Pride“, der zwar nicht riesig, dafür bestimmt ist. Gut finde ich die von Atakeks, der künftig unterbewertete oder nicht genug beachtete Bands vorstellen will – in diesem Falle Tischlerei Lischitzki. Doch eine Bitte, wegen der Fragen nach Bandname, Punk-Lebenslauf und Bandeinflüsse muss man nicht über ne halbe Seite vergeuden. Das packt man doch in die Einleitung, oder? Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Das 3-monatige Basiswerk. Bocky
www.plastic-bomb.de



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