TREND – Vier

| März 16th, 2009

(CD, Same Same But Different)
Da ist er nun, der lang erwartete Drittling der schrulligen Enddreißiger, die mittlerweile endgültig im Intro-/Uncle Sally’s-Universum angekommen sind. Und das hört man logischerweise der Platte auch an. Will heißen, die verschrobene Sperrigkeit von „Navigator“ hat sich komplett aus dem Staub gemacht und auch das Gaspedal wird weitestgehend ignoriert. Das finden viele schlimm, ich dagegen, hielt Trend eh schon immer für eher guten Indiepop als Punk und hab dementsprechend auch keine Probleme mit der ausgebauten Gediegenheit. Wohin die Reise gehen wird, war ja schon durch die vorab veröffentlichten „Prinz von Homburg“ und „Fräulein vom Amt“ abzusehen.
Ich find’s lecker und bin schon mal äußerst gespannt, wie des Fezers noie Kleider live rüberkommen werden. Wo sich am wenigsten geändert hat, ist freilich die lyrische Seite, wo jener Herr mal wieder seinen wirren Gedankengängen freien Lauf gelassen hat: „Wenn der Problembär gar kein Problem wär‘ / Ein Butterberg ein Meisterwerk…“ Die Kollegen von der Hornbrillen-Fraktion legen das übrigens so aus: „… genau darum geht es Trend nämlich, wenn sie sich Slogans, potenzieller (Un-)Wörter des Jahres und anderer populärer Begrifflichkeiten bedienen. Und diese so lange entstellen und durchkneten, bis Inhalte verdreht und Konnotationen widerlegt sind. Bis „Freundliches Feuer“ plötzlich wärmt statt tötet und der „Problembär“ vom Freiwild zum sozialen Kollateralschaden wird.“ Möchte nicht wissen, wie lange der Herr Soziologie-Student an diesem Geschwurbel gewerkelt hat, höhö … (Anm. Obnoxious: Und wie lange hast Du für die Review gebraucht?) Snitch
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