(MCD, Ril Rec)
Wow, Die Schwarzen Schafe gibt es immer noch. Seit 1985 treiben sich die Düsseldorfer nun schon in Sachen Deutschpunk herum. Zwischen 1987 und 2006 gab es 20 offizielle Veröffentlichungen und einen genau so großen Arsch voll mit Samplerbeiträgen. Nach einer ungewöhnlich langen Zeit des Wartens erscheint nun 2 ½ Jahren nach der letzten VÖ mit der MCD „Schrei“ ein neues Lebenszeichen von den Schafen. Sechs Songs in 19 Minuten bringen in der bandtypischen Old School-Deutschpunk-mit-Pop-Einschlag-Manier einen Vorgeschmack auf das für 2009 angekündigte nächste Album. Nicht zum ersten Mal fällt übrigens die – zumindest teilweise – musikalische und textliche Nähe zu einer anderen Düsseldorfer Band auf, wenigstens als diese noch halbwegs ernst zu nehmen war. Egal, die dem Booklet voranstehenden Gedanken ziehen sich wie ein roter Faden durch das Mini-Album. Demnach geht es in „Schrei“ darum, seinen eigenen Weg zu suchen, sich gegen äußere Zwänge zu wehren und sich nicht unterkriegen zu lassen. Wobei der Rauswerfer „Neue Rituale“ sich gegen die fortschreitende gegenseitige Zerfleischung von sich eigentlich nahestehenden Subkulturen stellt und mit einem Unite And Win-Spirit durchs Land zieht. Ob’s hilft, sei in Frage gestellt. Trotzdem gilt: Die alten Hasen, äähhh Schwarzen Schafe haben noch immer eine ganze Menge relevantes Zeug zu sagen. Und das ist gut so. Obnoxious
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