Fanzines

| September 3rd, 2008

Alf Garnett #10

(A5, 116 Seiten, 3 Euro + Porto,

Leider verkündet der gute Alan im Vorwort, dass diese Jubiläumsausgabe auch ziemlich sicher seine letzte sein wird. Etwas ärgerlich, da diese Ausgabe hier ein paar Tage nach dem Redaxende eintrudelt und ich nicht alles habe lesen können. Was sofort ins Auge fällt, ist die Reisewut von ihm und Kompagnon Janosch. Alans jahrelanger Gefährte war in Neuseeland und der Südsee unterwegs und hat dort einige lustige und lesenwerte Situationen erlebt. Der Chief himself blieb in Europa und berichtet sehr ausführlich über sein Auslandssemester in Madrid (inklusive einem Interview mit Guerilla Oi!, die hier ja auch vertreten sind) und seine Sylvester-Reise nach Serbien (hier ein Interview mit The Bayonets). Weiter gibt es beispielsweise Alans genaue Betrachtung zum Film „Skinhead Attitude“, oder besser gesagt er weißt mal auf die krassen Fehler im Film hin. Ebenso ein paar Kolumnen, einen viel zu langen Bericht zum FC Basel und Reviews in abartiger Fülle. So, tut euch mal was Gutes, kauft diese vorerst letzte Nummer und schaut euch um, denn ganz will der Streetpunk-Crack nicht aufhören und in anderen Gazetten weiter schreiben. Bocky

Big Shot #4

(A5, 64 Seiten, 2 Euro + Porto,  www.bigshotzine.tk)

Und wieder eine neue Ausgabe des Big Shots. Auch wenn ich mich jedes Mal wiederhole, finde ich das Heft wieder spitze und zum Besten was es auf dem traditionellen Skinhead-Sektor gibt. Ein würdiger Skin Up-Nachfolger. Die Themen sind diesmal: Ein sehr interessanter Bericht über die Southall Riots von 1979, Interviews mit Rhoda Dakar, der Frontfrau der Bodysnatchers, Lord Helmchen, dem Fotograf der deutschen 90er Jahre-Skinhead-Szene, dem unvergleichlichen Max Romeo und der Legende Rico Rodriguez. Dazu ein Bericht über Ska, den Chiemsee Reggae Summer und eine Kolumne des Sohnes des legendären Coxsone Dodd. Weniger interessant finde ich den Acid Jazz Teil 2-Artikel, da ich mich für diese Musikrichtung eigentlich nicht wirklich begeistern kann. Fehlen darf natürlich auch wieder nicht die geniale Skinhead Plattitude, der What’s going on-Sektor und die Reviews. Was soll ich noch sagen, das Ganze is wieder mal ’ne runde Sache, die ich jedem Skinhead wärmstens ans Herz legen kann. Freu mich schon auf die 5! Thorsten

Brutal – 100 Jahre F.F.A. (Fussball Figgn Alohol)

(A5, www.fussball-ficken-alkohol.de)

A5er Fanzine aus Darmstadt zu den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des FFA (1997-2007).  Im Heft dreht es sich somit auch eher um Fußball als um Punkrock: Es präsentieren sich die Teams, welche beim Jubiläumsturnier antraten, ein Artikel behandelt das Thema der Fangesänge im Stadion (Olé Olé), Darmstadt 98 füllt natürlich einige Seiten, es gibt einen guten Reisebericht über den Afrika-Cup 2006 in Ägypten und das Verhältnis von Fußball zur Politik wird analysiert. Auf den Reisebericht über Thailand hätte man sicherlich verzichten können, dieser ging sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil gar nicht… Und auch die Selbstdarstellungen der Teams sind auf Dauer etwas zäh, aber sicherlich lustig, wenn man die Teams mit so schwungvollen Namen wie FC Amok, SG Fratzehammer oder Beton-Blut-Tränen live erlebt hat. Für Freunde des FFA, der Darmstädter Lilien und Liebhaber des Fussballsportes ist es sicher ein interessantes Heftchen.   Stefan

Der gestreckte Mittelfinger #5

(A5, 98 Seiten, 2,50 Euro + Porto)

Satte zwei Jahre hat uns Meister Falk ausharren lassen, um endlich den neuen Finger verschlingen zu dürfen. Und wie erwartet, ist seine Postille mal wieder enorm gelungen, was er in erster Linie sich selber zu verdanken hat. Zwar sind seine Mitschreiber allesamt kompetentes Pack (besonders Möb), dennoch kommt gegen Herrn Fatal niemand an. Highlights diesmal das Swiss-Punk-Special, die Interviews mit Discolokosst und M.O.T.O., die wie immer unterhaltsame Prosa der Beteiligten, Jens’ Erlebnisse im „Orion“-Sexshop, die Kurzbio von Alexandre-Marius Jacob, und Falks Stasi 2.0-Abhandlung rund um die Paranoia-Maßnahmen des unnötigsten Schwaben seit Balisto Keksriegel. Obwohl letztere Thematik mittlerweile alles andere als neu ist, kann es natürlich nie verkehrt sein, den ganzen Krempel hier und da mal wieder (auch bei Konvertierten) in Erinnerung zu rufen. Anschaffung uneingeschränkt empfohlen!   Snitch

Der Großmasturbator #1

(A 5+-Zwischenformat, 72 Seiten, 2,50 € + Porto)

Höhö, bei DEM Heftnamen müssen sich die flexiblen Bazipunker keinerlei Sorgen machen, dass ihr Produkt mal in den Händen von Mitgliedern der Straight-Edge-Sekte landet. Zumindest nicht offiziell (möchte nämlich gar nicht wissen, was die sich heimlich so alles zu Gemüte führen…). Flexibel ist die Bagage deshalb, weil Tocotronic ebenso abgefeiert werden wie die Vageenas, Kommando Vollsaufen oder Supernichts. Interviews gibt’s mit 2nd District und Nonstop Stereo, der neuen Combo von Bash!-Mike. Ebenso hat die Rasselbande die Karl-May-Festspiele in Dasing unsicher gemacht und dort ordentlich verbrannte Erde hinterlassen (naja, fast…). Wirklich klasse sind die Konzertberichte, in denen tollerweise immer auf scheinbar nebensächliche Randbegebenheiten eingegangen wird. Vor dem jetzt schon legendären Augsburg-Konzert der Mannheimer Superstars Kommando Vollsaufen z.B. (während dem der famose Käptn während des „Singens“ auf der Bühne eingepennt ist), werden Koma, Dose & Co. bereits nachmittags beim Chillen (wat für’n Scheißwort…) im Park von unzähligen Die-Hard-Fans belagert. Herr Dose schießt den Vogel ab, indem er berichtet, in einem „Polenheim“ übernachtet zu haben, in dem sich „ausschließlich greise Männer in Unterhosen befunden haben, die die ganze Zeit um ihn „herumgegangen“ seien“. Alles klar, Maestro. Franksen von Supernichts zieht es vor, sich mit dem Taxi zum Gig ins Jugendzentrum chauffieren zu lassen, während der Herausgeber beim „With Full Force“-Festival auf sämtliche musikalischen Darbietungen scheißt und sich (neben der Sauferei natürlich) mit dem Basteln von „1A- Luxus-WCs“ aus 5 l-Bierfässern begnügt… Alles fein soweit, das Layout darf sogar mit Hochglanzseiten durch die Bank glänzen. Astreines Zine!   Snitch

Der Grossmasturbator

(A5+-Zwischenformat, 72 Seiten, 2,50 Euro + Porto)

Als Roland mir dieses Heft schickte, kam es ewig nicht an. Als er es dann Retour bekam, stand auf dem aufgerissenen Umschlag mit Kugelschreiber die empörte Frage: „Was soll der Blödsinn?“ Grund dafür war schätzungsweise das Hotdog-Cover unter der Überschrift „Der Großmasturbator – Geil! Jetzt mit der Extra Portion Ketchup!!!“ Mein lieber Herr Nachbar wusste aber scheinbar nicht, welch heißen Schund er sich da entgehen ließ. Das Augsburger Heft aus dem Umfeld der Tausendsassas von Spedition Kraus & Sohn / Die Kurt Cobains / Sputnik Booster ist ’ne dolle Sache und scheint einzig und allein auf Bier und nochmals Bier aufgebaut zu sein, denn so ziemlich jede Story fängt an mit total verkatert aufwachen und endet auch stets im Delirium. Interviewt werden Vageenas und 2nd District, wobei mitten im Frage-Antwort-Spiel auf einmal die totalen Schwachsinnsfragen eingestreut werden. Der Musikgeschmack reicht von Tocotronic über Kommando Vollsaufen bis Wolfbrigade. Was mir am Masturbator gefällt, ist, dass er net so scheißverbissen ernsthaft ist wie voll viele andere Punkzines. Hier wird auf den 08/15 Iro-Layout-Kram verzichtet und einfach was Eigenes gemacht. Das sieht man auch bei den Reviews (hier eine der lesenswertesten Rubriken). Gnadenlos wird hier einfach verrissen, was scheiße ist, ohne sich einen Kopf um Labelkontakte oder sonstwas zu machen. Berichte über Sputnik Booster in Brüssel, UFO-Sekte, Karl May-Festspiele und unzählige kaputte Trash-Geschichten lassen dieses Heft nicht lange auf dem Nachttisch schimmeln.   Chemical Maze

Headache #1

(A5, 48 Seiten, ? Euro + Porto)

Nachdem Hannovers (Szenegröße???) Dr. Nic alles schon gemacht, gesehen und durch hatte, wie Konzerte, „gesoffen, bullen-stress, platten (…) gesammelt, platten rausgebracht“ usw., hat er jetzt dem Ganzen die Krone aufgesetzt und ein Fanzine gemacht – d. h. hauptsächlich ist es der Abdruck der Tagebucheinträge seines dreiwöchigen Englandaufenthaltes. Reisen bildet ja. Das Lesen von Dr. Nics Reisetagebuch bildet kaum. Denn, oh Doktor, es ist etwas anderes ein Tagebuch für sich selbst, als für andere Leute zu schreiben, welche die geschilderten Orte, Personen und Situationen nicht erlebt haben. Als Außenstehender würde ich mir doch eine etwas blumigere Schilderung wünschen. Ferner hätte es dem Lesevergnügen zum Vorteil gereicht, wären die Stellen an denen nichts passiert, einfach weggelassen worden. Dass jemand, den ich nicht kenne, ein Bier getrunken hat, reißt mich eigentlich nur vom Klostuhl (aber nicht vom Hocker), weil ich keinen Bock mehr habe, weiter zu lesen. Die Rechtschreibfehler sind so häufig, dass es sogar mir übel aufstößt. Zu erwähnen sind noch zwei Kurzgeschichten. Diese sind etwas lebhafter geschildert, aber auch hier hätte der Doktor durchaus an einigen Stellen das Messer ansetzen können. Herausragend einzig die Schilderung des Erbrechens in „Auf den letzten Metern“. Jene Geschichte endet abrupt. Dieses Review auch.   Captain Mocker

Human Parasit #7

(A5, 80 Seiten, 2,50 Euro + Porto, human-parasit@web.de)

Ich befürchtete schon, der gute Bäppi wird sang- und klanglos seine Anarchogazette einstellen und das war’s. Jetzt haut er jedoch eine neue Nummer raus und erklärt das späte Erscheinen mit seinem Umzug aus M’Gladbach nach Leipzig zu seiner Herzensdame. Die Geschichte wie er sie für sich gewinnen konnte, hätte Rosamunde Pilcher nicht schöner schreiben können. Sie sei ihm gegönnt! (Anm. Obnoxious: Die Geschichte oder die neue Alte?) Inhaltlich bietet das Heft viele kürzere Berichte über verschiedenste Themen (Graue Wölfe, Strike Bike, etc.), musikalisch geht es um The Spastix, Kidnap Music und Sniper Alley. Ähnlich lustig, wie die Liebesstory zu lesen ist, ist die „I was a Punk“-Trilogie, in der Bäppi seinen Punkrocker-Werdegang Revue passieren lässt. Außerdem gibt es eine mehrseitige Diskussion unter Fanzinern, an der ich ebenfalls teilnehmen durfte, über das Thema Reviews. Die fand ich etwas unaktuell, da diese Befragung schon fast zwei Jahre alt ist und nicht nur ich einige Aussagen heute anders sehe. Wie dem auch sei, so hat das Heft einen 17-seitigen Schwerpunkt: Punk und Porno. Zuerst gibt es dafür eine kleine Einführung, die von einer Umfrage gefolgt wird, an der neben Bäppi selbst noch Ullah von der Band Auweia! teilnimmt, sowie Lukas vom österreichischen „Young and Distorted“-Fanzine. Den Wind aus den Segeln genommen, bekommt der Fanziner vom Suicide Girl The Temper. Ihre Antworten sind nämlich nicht, wie wohl erwartet, sauhohl, sondern zeigen Bäppi, dass die Welt nicht in schwarz und weiß geteilt werden kann. Abgerundet wird das Thema von zwei Personen deren Hirn meist in der Lendengegend anzutreffen ist. Zum einen ist das Rob Rotten der unter Punxproductions Pornos mit Iros dreht und zum anderen Sir Fichli, dem Fickminister der APPD. Letzterem fehlt glaub ich nicht nur manchmal das Blut in der Birne. Im Übrigen hat sich auch das Layout ganz schön verbessert. Dementsprechend ist das Gesamtwerk eine nette Rückmeldung.   Bocky

Influenza #2

(A5, 68 Seiten, 1,50 Euro + Porto, www.plasticbombshop.de)

Der neueste Streich von Ronja und ihrem fidelen Kollegium aus dem Duisburger Raum. Neben unterhaltsamen persönlichen Kolumnen, einem Artikel über das DIY-Jagdrevier in Mexiko und Interviews mit T.O.D. sowie Ullah und Konsorten von Auweia! ist u.a. auch eine etwas moralinsaure Attacke gegen den Gebrauch der Myshice-Plattform am Wirken. Nun kann man ja davon halten, was man will, sicherlich ist es alles andere als „punkig“, „DIY“ oder besonders glaubwürdig (gerade, was militante Correctness-Fanatiker angeht), wenn ebensolche Personen oder Bands die hippe Plattform des netten Herrn Murdoch zu Werbezwecken und/oder persönlicher Darstellung verwenden. Klar könnten dann die ganzen PC-Mucker ihren Kram genauso gut von „BILD“ & Co. bewerben lassen. Auf der anderen Seite sollte man dann aber auch überall so konsequent sein, sich dem ganzen Gedrisse zu entziehen. Dementsprechend kann ich mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen, wenn Chefin Ronja einen Atemzug (bzw. ein paar Seiten) später munter über ihren turbulenten Arbeitsalltag bei H&M berichtet. Nun bin ich ja wirklich der Letzte, der irgendjemandem ans Bein pissen würde, weil er/sie bei Hanni & Manni oder in sonstigen Kommerzläden seine/ihre Brötchens verdient, aber, wie gesagt, dadurch bekommt die bittere Online-Medienschelte einen etwas aufgesetzten Beigeschmack. Ansonsten aber (oder gerade deshalb) ein unbedingt lesenwertes Machwerk. Und, auch wenn sie’s nicht hören will: die Influenzierung durch den Humanparasiten ist nicht zu übersehen. Aber es gibt ja nun auch wirklich miesere Orientierungshilfen, nicht wahr?   Snitch

Moloko Plus #34

(EP-Format, 64 Seiten, 2,50 Euro + Porto, Moloko Plus, Feldstr.10, 46286 Dorsten, www.moloko-plus.de )

Eine Zeit lang muss ich gestehen, hatte ich das Moloko aus den Augen verloren, da es sich zunehmend vom Skin-Zine weg entwickelt hatte. In den letzten und auch in der neuen Ausgabe(n), hat man sich aber wieder wesentlich mehr skinheadrelevanter Musik gewidmet. Eine positive Entwicklung, wie ich finde. Außerdem gibt es das Moloko erstmals durchgehend in Vollfarbe, was mir neben dem eh schon absolut gelungenen Layout, äußerst gut gefällt. Nun zum Inhalt der sehr gelungenen Ausgabe 34: Als Bands werden diesmal die Eastside Boys, The Ruckers, Johnny Rook, TV Smith, die Guitar Gangsters, Ground Zero, Hack Mack Jackson und die nicht ganz unumstrittenen Crusaders und Vortex interviewt. Die beiden Letzteren geben zum Teil ziemlichen Bullshit von sich, wovon sich der Schreiber aber glücklicherweise distanziert (Thema Nationalstolz!). Zudem gibt’s wieder etwas Fußballhistorisches über den 18. Juni 1922 und eine Meisterschaft ohne Meister, die Young Talents of Oi! mit Dominator und Lion Shield, ein Bericht über Taang! Records und das Coretex in Berlin, ein Konzertbericht über das Cock Sparrer-Konzi und die Psychobilly-Story Teil 1. Alles in allem ein Haufen Zeug und sauviel Interessantes dazu. Deshalb gibt’s von mir eindeutig Daumen hoch an meinen Namensvetter nach Dorsten.   Thorsten

Noisy Neighbours #21

(A4, 56 Seiten, 1,50 Euro + Porto)

Vielleicht bezeichnend für diese Zeit in der wir leben: Da hat man Nachbarn und die sind laut, doch man hört sie nicht – wahrscheinlich macht man selbst zuviel Lärm. Aus der Nachbarmetropole am Rhein (ich, Köln – die, Bonn) gibt es viel Interessantes zu lesen. Es gibt Artikel über und Interviews mit bekannten und weniger bekannten Bands, z. B. Einstürzende Neubauten, Abwärts, Anna Zoitke, Am Yeto, Dyse, Beautiful Girls… Der gemeinsame Nenner / die Leitkultur ist halt irgendwas mit „Noise“. Neben CD-Reviews, gibt es Bücher- und Filmtipps (DVD) und was ich hervorheben möchte: eine Comic- und eine Hörbuchecke. Das find ich gut. Die Artikel sind größtenteils gut geschrieben (so dass ich mir was drunter vorstellen kann und ich es gerne lese). Außerdem gibt es zwei Kolumnen. Insgesamt sehr unterhaltsam. Kann ich empfehlen. Und das fällt jetzt nicht unter Nachbarschaftshilfe, denn ich kannte das Teil vorher nicht.   Captain Mocker

Oi! The Print #24

(1,50 Euro, www.oitheprint.at)

Anscheinend landen die neuesten Nummern des Ösi-Heftes jetzt immer automatisch bei mir, womit ich nicht das geringste Problem habe. Für mich ist das Teil das beste deutschsprachige Oi!-Zine, da kommt nix ran! Markus, der Macher mit den selbst für Glatzenverhältnisse beeindruckenden Kotletten (so was wollte ich früher auch immer haben, was an der Tatsache gescheitert ist, dass meine Brustbehaarung eindrucksvoller ist als meine Gesichtsbehaarung), merkt man an, dass ihm das Heft auch nach etlichen Ausgaben immer noch Spaß macht und dass ihm die Musik immer noch am Herzen liegt. Besonders gefallen hat mir das Interview mit Pressure 28, eine der wenigen guten englischen Oi!-Bands in der öden Zeit Anfang der 90er  (neben meinen absoluten Lieblingen von Another Man’s Poison…), als Sammlerschwein finde ich die Rubrik „Jäger und Sammler“, in der Plattensammler nach Herzenslust protzen können, auch großartig. Die nächste Ausgabe bitte auch zu mir, ok!!   Andi Social

Pankerknacker #17

(A 5+-Zwischenformat, 104 Seiten, 3 Euro + Porto, PK-Verlag, Postfach 36 04 21, 10974 Berlin)

Soso, nix mehr mit Villingen-Schwenningen, denn der Oberchecker ausm Breisgau hat’s doch tatsächlich in die Siddie, wo niemals schlafen tut, geschafft. Na dann mal gutes Gelingen bei allem wat so anliegt und viel Spatz da drüben! Gelungen ist auf jeden Fall mal die aktuelle Ausgabe von Opa Knacks etabliertem Pamphlet, so wie man es von dem schwerenötigen Bademeister gewöhnt ist. Da ist noch nicht mal die ausgiebig zelebrierte Selbstdarstellung des Herausgebers großartig störend – ganz im Gegenteil. Man kann quasi gar nicht genug bekommen von den lustigen Poserbildern, auf denen Knack mal wieder zeigt, wie Ästhetik und Coolness auszusehen haben. Total cheffig, dass er bei einigen Artikeln wirklich auf nahezu ALLEN Fotos zu sehen ist… Aufhänger dafür sind diesmal u.a. ein exzessiver Sardinien-Urlaub („Hartz 4 You“), Festival-Niederschriften von Furz Ättäck, Back To Future und diversen Punkshows in Freiburg, sowie eine diesmal etwas strange Eingangs-Kolumne des Masterminds („…diese Nivellierung der Lebenslage, diese Identifikation der Partei-Interessen der Arbeiter aller Nationen ist das Resultat der Maschinerie, und daher bleibt die Maschinerie ein ungeheurer geschichtlicher Fortschritt…“, blablabla…). Wird wohl Absicht gewesen sein, sozusagen eine Persiflage auf studentische Dommschwätzer. Ich hoffe es zumindest mal… Mit dabei natürlich wieder die üblichen Verdächtigen, wie die jedes Mal überzeugende Antje Thoms (superschicke Schreibe), Falk Fatal, der alte KNF, Parkinson, Jörg Harley, Jan Off undundund. Leckere Interviews mit u.a. Dean Dirg, Hiroshima Mon Amour und den Tight Finks hat’s ebenfalls noch im Sortiment, allesamt kurzweilig und reinziehenswert. Ach ja: Was das Layout angeht, da hat sich die olle Knackwurst diesmal wirklich selbst übertroffen. Schicker geht’s nimmer. Gehört in jeden gut sortierten Haushalt, das Ding. Ohne wenn und aber. Und danke nochmal für die Ätzer 81-Platte…   Snitch

Plastic Bomb #62

(A4, 76 Seiten, 3,50 Euro, PF 100205, 47002 Duisburg)

Als erstes fällt etwas eher Unwichtiges auf, die Duisburger haben das Papier gewechselt. Aber bedeutend ist ja schließlich, was drinne steht. Wie seit eh und je kommt da auch ’ne geschichtsträchtige Punk-Combo zu Wort. In diesem Falle sind das No Means No. Auf keinen Fall zu vergessen die geilen Artless, die sich 1982 auflösten und noch nie ein Interview gaben! Besorgt euch unbedingt die einzigen hammermäßigen Aufnahmen, die kürzlich wieder bei Teenage Rebel erschienen. Oha, da fällt mir auf, dass in diese Sparte auch Klasse Kriminale, Mimmi’s, Penetration und der Crass-Konzertbericht fällt. Besagter Konzertbericht ist wie immer gut von Micha geschrieben. Bloß hätte ich mir mehr Infos zu den Kommerzvorwürfen gegenüber Steve Ignorant gewünscht. An aktuellen Bands kommen Pascow, die Polen Utopia und die chinesischen Mi San Dao zu Wort. Wobei ich bei Letzteren im Inhaltsverzeichnis erst dachte es handelt sich um was Bayrisches. Klasse finde ich die Vorstellung der Gay Edge Liberation, die unter anderem von ihren Problemen mit Macho-Deppen in der HC-Szene berichten. Ebenfalls hochinteressant die Fragerunde mit dem Regisseur von „Punk im Dschungel“, der die Schwaben Cluster Bomb Unit in Indonesien begleitete. Tja, und dann sind wir, bis auf die Standards (Global Punk, Chris Scholz, Herstory mit Andrea / Pestpocken, etc.), auch schon durch. Finde ich recht angenehm, da die Bombe schließlich alle drei Monate erscheint. Wenn man dann auch noch andere Zines liest, dann reicht das auch.   Bocky

Proud To Be Punk #9

(A5, 60 Seiten, 1,50 Euro + Porto)

Oh Mann, eigentlich hatte ich es mir so fest vorgenommen, die Reviews für diese Ausgabe gleich nach dem Lesen/Hören des zu kommentierenden Materials zu schreiben. Leider habe ich das nicht immer geschafft und so müssen jetzt auf den letzten Drücker noch ein paar wichtige Sachen besprochen werden. Das Proud To Be Punk ist zu meiner Schande davon auch betroffen. Schade eigentlich, denn direkt beim Lesen sind mir schon einige Sachen aufgefallen, die noch verbesserungswürdig wären. Jetzt ist aber alles wieder vergessen und dummerweise habe ich auch keine Notizen gemacht. Kann aber eigentlich alles nicht so gravierend gewesen sein, denn sonst wäre es mir beim erneuten Durchblättern wieder eingefallen und die paar stilistischen Unfeinheiten sollte man auch nicht auf die Goldwaage legen. Egal, denn inhaltlich geht das Heft mal wieder in Ordnung, denn das Anarcho-Punk-Zine aus Leipzig bietet wieder eine gesunde Mischung aus Punkrock und Politik. Wobei es in der Sparte Politik hauptsächlich um die Fascho-Kacke geht, mit der man sich rumschlagen muss. Hierzu gibt es Artikel über rechte Aktivitäten in Leipzig, eine Kolumne über rechtsoffene Punks und den Bericht über eine selbstorganisierte Veranstaltungsreihe zum Thema. Das zweite Standbein ist die Berichterstattung über Punkrock in Sachsen. Der Artikel über die sächsischen Punkbands zu DDR-Zeiten ist aber leider nicht mehr als eine bessere Aufzählung von Namen und Veröffentlichungen. Der aktuelle Szene-Report bietet immerhin brauchbare Informationen zu ausgewählten Labels und anderem Gesockse des Freistaates. Passend dazu gibt es ein Interview mit den Crust-Punkern Lethargie und Wahnfried präsentiert Punk-kompatible Adressen in Dresden. Ach ja, und dann ist da noch die verdiente Lobhudelei auf den Film „Ostpunk – Too Much Future“ (siehe Interview in Punkrock! #5). Das Ganze wird dann noch abgerundet durch ein informatives und augenöffnendes Interview mit der weißrussischen Punk-Band Partiya und ein relativ überflüssiges Gespräch mit Feindbild. Auch nicht neu ist die Idee gleich drei Frauen aus der Punk-Szene zu ihren einschlägigen Erfahrungen zu befragen. Gelesen hab ich’s trotzdem. Typisch Anarcho-Punk ist auch die Bedienungsanleitung zur Herstellung von DIY-Shirts per Stencil-Druckverfahren. Untypisch dagegen die Sprengung eigener Ketten durch das Interview mit dem Hip Hopper Chaoze One. Obwohl: Politisch gesehen passt das wie Arsch auf Eimer. So, und dann sind da noch die Berichte und Kolumnen zur Lage der Nationen und dem eigenen Befinden, sowie Reviews mit Augenkrebs-Garantie. Kurz gesagt: Wer zwei von den folgenden drei Themenkomplexen ankreuzen kann ist mit dem Proud To Be Punk mit Sicherheit gut bedient. Antifa – Punk in Mitteldeutschland – Anarcho-Punk.   Obnoxious

Punk Is Dad #06

(A5, 68 Seiten, 2 Euro + Porto, Punkisdad@hotmail.com)

Tobi, der dreifache Gevatter (daher auch der Heftname) hat sich nun auch ’n anderthalbes Jahr Zeit gelassen, um ’ne neue Ausgabe seines sympathischen Schnipsel-Zines raus zu hauen. Am Start sind diesmal Turbotorben vom „Rohrpost“-Zine inna Talkrunde, ein Theater-Review über „Elly Maldaque“, eine sorgfältig recherchierte Chronik der Ratzinger-Deutschland-Tournee (vor allem über deren Kosten), ein nicht allzu melancholischer Abgesang auf Ede Stoiber, mal wieder viel Fußball (in erster Linie über Tobis Lederfetischistenclub „Blutgrätsche 05“) und u.a. gleich zwei Vorwörter. Ein obsoletes und ein aktuelles. Konsequent. Absolut großartig die Story von den bornierten Nachbarn, die nichts unversucht lassen, Tobis Anhang als stinkende Asibande hin zu stellen. Was unseren wackeren Family Man natürlich nicht aus der Fassung bringt… Mehr davon! Sollt man kennen, das Heftchen.   Snitch

ROMP # 26

(A4, 42 Seiten, 2,50 Euro + Porto, Romp Info- und Plattenladen, Postfach 6633, 6000 Luzern 6,  romp@bluewin.ch“ )

Anarchopunkzine aus der Schweiz, welches sich mit den verkackten Zuständen aus aller Welt auseinandersetzt. Zu lesen gibt es News über die Schweizer Hausbesetzerszene sowie zu sozialen Kämpfen rund um die große Kugel (Streiks in Argentinien, Guerillaanschläge in Mexiko, Antifa). Befragt wird die äußerst sympathische Hardecorepunkband Krasskepala aus Indonesien, die verwundert darüber ist, warum sie in Europa alle Nase lang danach gefragt wurden, ob sie Moslems sind (auch vom Romp). Islamphobie? Stellt man sich die umgekehrte Situation vor (du wirst in Asien überall gefragt, ob du Christ bist), fällt einem die Albernheit einer solchen Frage auf. Mit Krasskepala hatte ich nach ihrem Gig im JUZ MA einen äußerst netten Umtrunk. Was die gesoffen haben! Und da sag mir einer noch mal Asiaten vertragen keinen Schnaps. Beim Interview mit Never Build Ruins kommt es zum guten alten Antiimps vs. Antideutsche-Streit (ich verrate jetzt nicht, wer welche Front vertritt). Schon krass, was für ein derber Nahost-Stellvertreterkrieg in den Köpfen wohlgenährter europäischer Wohlstandsärsche tobt. Das Zine ist eine runde informative Sache, auch wenn ein paar Artikel recht lang ausgefallen sind (Wegweisungsartikel, Landminenbericht). Eine willkommene Abwechslung zur Hochglanzwerbezinewelt. Auch nächstes Mal gerne wieder!   Chemical Maze

Scheisshaus-Journal im Berliner Exil #6

(A5, 44 Seiten, 1,50 Euro + Porto,  big.kick@web.de)

Das Scheisshaus-Journal hat „Stuttgarter“ aus dem Titel gestrichen, kommt aber immer noch aus dem Berliner Exil und gibt auf dem grünen Umschlag ganz unprätentiös nur mit Artikeln über The Sect und Cash For Your Stories an. Neugierig aufgeschlagen folgen auf den nächsten 40 unterhaltsamen Seiten im Schnipsel-Layout Berichte über die Vorkommnisse rund um die Köpi, die Stolpersteine zu Ehren der deportierten Nazi-Opfer oder Hintergründe zu staatlicher Willkür bezüglich §129 a. Dazu Erlebnisberichte, Konzert-Reviews (wobei ein guter Geschmack bewiesen wird: Adverts, Superpunk, Avengers, Gee Strings u.a.) und die bereits erwähnten Artikel über The Sect und CFYS. Das The Sect-Interview bietet spannende Einblicke in die Geschichte der Oldschool-Punks aus England, über die Anfänge, die Auflösung 1991 und die 2007er Tour durch Japan. Fein, fein. Und den Unwissenden sei mit auf den Weg gegeben: Wer sie nicht kennt, hat echt was verpasst und sollte diese Scharte baldmöglichst auswetzen. Wer mit CFYS allerdings nichts anfangen kann, sei entschuldigt, da die Jungs bisher kaum den Rang als Punk-Legende für sich beanspruchen können. Dennoch ist der Artikel äußerst amüsant und lesenswert. Fazit: Das Scheisshaus-Journal ist trotz oder wegen aller äußerlicher Schlichtheit ein Heft das man sich unbedingt für unbeschwerte Stunden zulegen sollte. Es lohnt sich allemal. Ach ja: wenn ich nicht irre, war das Scheisshaus-Journal die Privatveranstaltung des Historikers Andi K., mittlerweile hat er sich aber einige fähige Schreiber mit an Bord geholt. Mir gefällt beides ausgenommen gut.   Obnoxious

Trompetenkäfer #4

(A5, 40 Seiten, 1 Euro + Porto, keine Adresse/scheinbar Ruhrpott)

Ein-Mann-Ska-Fanzine aus’m Pott. Hieß bis zur #3 Shisheria. Seitdem hat sich Herrn Trompetenkäfers Musikgeschmack geändert; er ist runter vom PunkRock und jetzt voll auf Ska. Dementsprechend gibt’s einen Grundkurs „Geschichte des Ska“. Es gibt Interviews mit Housemanners & The Working Wife (*2005, Marl???), Los Placebos (*1994, Duisburg), Ratatouille (*2003, Bochum), Awesome Scampis (*2006, och aus’m Pott) – alles junge aufstrebende Ska-Bands, die in den einschlägigen Veranstaltungsorten der Kulturmetropolenregion-Rhein-Ruhr jugendlichen Enthusiasten zum Tanz aufspielen und über deren regionale oder überregionale Bedeutung ich mir hier kein Urteil erlaube. Musikalisch aus dem Konzept fallen Stand Fast, die gibt’s seit 2007, die kommen aus Dülmen und die machen Punk/Core. Nett, weil auflockernd, ist der Gastartikel von Christine über „Kat von D“ (Tattoolady, bekannt aus DMAX). Insgesamt könnten die Kopiervorlagen, insbesondere die Fotos, mehr Schärfe aufweisen. Netter Rundbrief an Freunde, Bekannte oder Nachbarn aus der Region.   Captain Mocker

Underdog #22

(A5, 76 Seiten, 2,50 Euro + Porto)

Das Underdog ist mittlerweile auch schon eine Konstante und feste Größe unter den Punk-Zines. Und das ist gut so, bietet Fred in seinem Heft mit den Themenschwerpunkten doch immer wieder neue Gedankenanstöße. In Ausgabe 22 befasst er sich im Besonderen mit Veganismus und hinterfragt die Probleme und Kritikpunkte. Dass vegan sein aber trotz allem total super ist, ist klar wie Fleischbrühe. Weitere Pluspunkte sammelt das Underdog mit der feinen Auswahl an Interview-Partner. Diesmal kommen mit Peter Blümer für Hass und Archi Alert für Inferno zwei alte Deutschpunk-Haudegen zu Wort. Feine Sache mit massig Infos, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ausgenommen die ganze alte Scheiße hängt einem schon meterweit aus dem Hals oder man ist einfach zu jung um daran Interesse zu haben. Aber: Aus der Geschichte lernen, heißt siegen lernen! Passend hierzu das Fragespiel mit gleich drei Protagonisten der Punk-(Fanzine-)Szene mit dem Titel „Du bist die Szene“, in dem Helge Schreiber vom Plastic Bomb, Jan Sobe vom Proud To Be Punk und Sebastian Badenberg (Underdog) bezüglich ihren Erfahrungen in der Punkrock-Szene befragt werden. Der Vorteil an solchen Interviews ist, dass man unterschiedliche Meinung direkt nebeneinander stehen hat, der Nachteil, dass sich bei manchen Fragen die Antworten ziemlich ähnlich sind, aber das liegt wohl in der Natur der Sache. Fortsetzung folgt. Erwähnenswert ist außerdem der Artikel über „30 Jahre RAF“, der mal wieder die Kraft der unterschiedlichen Wahrnehmung und Interpretation unterstreicht. Denn merke: Wer die Macht hat, hat auch die Wahrheit auf seiner Seite. Letztlich ist neben den üblichen Kolumnen und News noch der Bericht über die eklige Fascho-Krankenschwester zu nennen. Mehr sei an dieser kopfschüttelnden Stelle aber nicht verraten. Wie immer liegt beim Underdog auch in dieser Ausgabe eine CD bei, deren Bands im Heft vorgestellt werden. Die Gewinner sind diesmal lustigerweise auch gleich die ersten drei Bands auf der CD: Empty Trash Can Being Kicked, Front und Sidekicks. Danach wird’s kryptisch. Trotzdem kaufen!   Obnoxious

Underdog #23

(A5, 80 Seiten, 2,50 Euro + Porto)

Das autonome Zentralorgan aus Wildeshausen ist wieder mit seinen Schwerpunkten am Start. Diesmal legt man die Hauptaugenmerke auf rechte Esoterik, Punk in Dresden und Riot Grrrls. Den ersten Punkt fand ich recht spannend, da Fred unter anderem ein Buch beleuchtet, welches ich als Teenie las und hinterher erfuhr, es sei antisemitisch. Als mir das jemand vor Jahren erklärte, war ich schon etwas schockiert. Doch im Nachhinein beruhigt, da ich nirgends den bösen Juden sah, sondern viel mehr von irgendwelchen Verschwörungstheorien beeindruckt war. Die Punk in Dresden-Retrospektive, inklusive eines Paranoia-Interviews, war weniger spannend, weil nichts wirklich Anderes dabei herum kam, als bei anderen Artikeln, die man mittlerweile zuhauf lesen kann – uns nicht ausgenommen! Die beiden Berichte über Riot Grrrl (davon ein Interview mit Alva vom Toilet Paper, Trust, etc.) fand ich ganz gut angeschnitten. Neben den drei Themen wird noch Rod von den Ärzten zu einer DVD befragt, die vor kurzem erschien und auf der drei Kurzfilme zu bewundern sind. Jedoch am interessantesten im ganzen Heft ist der Mehrteiler „Du und deine Szene“. In dessen zweiter Runde geben dieses Mal Johnny Bottrop (The Bottrops), Micha (Plastic Bomb) und Zeki (F-Three) ihre Statements zum Besten. So ist man mit Reviews und Kolumnen wieder sehr schnell durch das Heft durch. Trotzdem ist das Heft natürlich empfehlenswert, denn auch wenn die Schwerpunkte nur an der Oberfläche angekratzt werden, so informiert sich jeder tatsächlich Interessierte darüber und dann klappt das auch mit dem Schneeballsystem.   Bocky



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